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Wintereinbruch im Süden: Die Bundeswehr hilft den zivilen Kräften.

 
 
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Bonn (ots) -

Teile Süd- und Südostdeutschlands versinken derzeit im Schnee:
Straßen werden von meterhohen Schneewehen blockiert und ganze
Ortschaften sind von der Außenwelt abgeschnitten. In einer solchen
Lage unterstützt die Streitkräftebasis mit dem Kommando Territoriale
Aufgaben der Bundeswehr die notwendigen Hilfsmaßnahmen. Das Kommando
löste für mehrere Dienststellen und Verbände der Bundeswehr in Bayern
am 9. Januar der Militärische Katastrophenalarm aus. Aktuell (11.
Januar Vormittag) sind etwa 350 Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23
(Bad Reichenhall) im Einsatz, ungefähr weitere 300 Soldaten sind in
Bereitschaft. Die Soldaten räumen Dächer in Berchtesgaden, Hausham
und Miesbach, versorgen eingeschlossene Menschen und transportieren
Hilfskräfte.

Mit der Alarmierung werden ausgewählte Truppenteile der Bundeswehr
in erhöhte Bereitschaft versetzt, um bei Bedarf verzugslos
unterstützen zu können. Bei Naturkatastrophen oder besonders schweren
Unglücksfällen ist eine Unterstützung durch die Bundeswehr nach
Artikel 35 Grundgesetz, Absatz 1 (technisch-logistische Unterstützung
im Rahmen der Amtshilfe) möglich. In solchen Lagen ist Schnelligkeit
wichtig, damit den vor Ort eingesetzten zivilen Kräften zeitnah
geholfen werden kann. Für die Katastrophenhilfe können grundsätzlich
Kräfte der Bundeswehr im Rahmen ihrer Verfügbarkeit herangezogen
werden.

Bereits am 8. Januar hatten Soldaten des Gebirgsjägerbataillons
232 aus Bischofswiesen auf der Buchenhöhe in Berchtesgaden
Schülerinnen und Schüler mit drei Überschneefahrzeugen "Hägglund" aus
den Schneemassen in Sicherheit gebracht. Dies geschah im Rahmen der
"dringenden Eilhilfe": Der Bürgermeister von Berchtesgaden hatte ein
Eilhilfeersuchen an die Gebirgsjäger gestellt, weil eine Schulklasse
nach einer Straßensperre ihre Schule nicht mehr verlassen konnte.

Aktuelle Informationen finden Sie auf den Internetseiten der
Streitkräftebasis unter: www.streitkraeftebasis.de



Pressekontakt:
Presse- und Informationszentrum der Streitkräftebasis
Telefon: +49(0) 151 1485 6035
E-Mail: kdoskbpizskb@bundeswehr.org

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ID: 125714 | Quelle: ots | Datum: 11.01.2019

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