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Westfalen-Blatt: zur angedachten Abschaffung von Ein- und Zwei-Cent-Münzen

 
 
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Bielefeld (ots) - Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht
wert? Die alte Volksweisheit hat natürlich nichts von ihrem
Wahrheitsgehalt verloren. Doch was den rein praktischen Umgang mit
Ein- und Zwei-Cent-Münzen angeht, spricht Vieles für eine Abschaffung
des Kleingeldes. Da sind zum einen die hohen Herstellungskosten, die
den Nennwert der Münzen übersteigen und von den Steuerzahlern
aufgebracht werden müssen. Zum anderen verstopft das Klimpergeld das
Portemonnaie und führt zu Staus an der Ladenkasse. Wohl auch aus
diesen Gründen prägen mehrere Länder keine kleinen Münzen mehr. Dabei
muss der Handel nicht einmal auf seine zu Werbezwecken wichtigen
Eckpreise wie 1,99 Euro verzichten - wenn der Betrag per Karte
bezahlt wird. Andererseits könnte auf bis zu einem Fünf-Cent-Betrag
ab- oder aufgerundet werden. Richtig ist, dass viele Deutschen am
Bargeld hängen. Allerdings wird das Kleingeld immer häufiger zu Hause
in Sparschweinen oder Gläsern gehortet - vielleicht um damit
Brautschuhe zu kaufen. Ansonsten kann man darauf verzichten.



Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Dominik Rose
Telefon: 0521 585-261
d.rose@westfalen-blatt.de

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ID: 125611 | Quelle: ots | Datum: 10.01.2019

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