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Westfalen-Blatt: das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Keimen auf Geflügelfleisch

 
 
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Bielefeld (ots) - Die Nachricht, dass jedes zweite Hähnchen mit
Darmerregern belastet ist, ist schockierend. Wieso bekommt ein so
hoch entwickeltes Land wie Deutschland das Hygieneproblem
insbesondere in vielen Schlachthöfen nicht in den Griff? Offenbar
werden Schnittwerkzeuge zu wenig gereinigt. Und ob die Kühlkette vom
Mastbetrieb bis in den Einzelhandel immer lückenlos funktioniert, ist
auch fraglich. Bei dem Problem handelt es sich keineswegs um eine
Bagatelle. Gerade Kinder, Ältere und Schwangere sind besonders
anfällig, sich den Durchfallkeim einzufangen und schwer daran zu
erkranken. Dieses Risiko sollte endlich ernsthaft angegangen werden -
und zwar auf höchster europäischer Ebene. Ein Blick in die USA hilft:
Dort werden Keime auf dem Fleisch durch die Behandlung mit Chlor
beseitigt.

Das »Chlorhühnchen« ist hierzulande bei der Diskussion um das
Freihandelsabkommen TTIP mit den USA zwar in Verruf geraten. Jedoch
völlig zu unrecht! Die Methode erfüllt ihren Zweck und der Geschmack
leidet nicht. In Europa aber ist der Chloreinsatz verboten. Ist das
noch der richtige Weg? Paul Edgar Fels



Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Kerstin Heyde
Telefon: 0521 585-261
k.heyde@westfalen-blatt.de

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ID: 125753 | Quelle: ots | Datum: 11.01.2019

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