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Voith im Geschäftsjahr 2017/18 mit solidem Wachstum und starker Bilanz (FOTO) © Bild:  obs/Voith GmbH & Co. KGaA/Thomas Dashuber

Voith im Geschäftsjahr 2017/18 mit solidem Wachstum und starker Bilanz

 
 
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Stuttgart/Heidenheim (ots) -

- Auftragsbestand weiter über 5 Milliarden Euro
- Auftragseingang und Umsatz des Konzerns 2017/18
währungsbereinigt gestiegen
- Jahresüberschuss signifikant verbessert
- Eigenkapitalquote und Nettoliquidität auf sehr hohem Niveau
- Profitabilität im Kerngeschäft weiterhin robust
- Sehr gute Ergebnisse von Paper kompensieren weitgehend
schwächere Entwicklung bei Hydro
- Deutliches Wachstum und erste Markterfolge für Digital Ventures
- Voith-Chef Dr. Toralf Haag: "Voith ist weiter in robuster
Verfassung. Nun geht es darum, die Wachstumsdynamik zu
verstärken."

Der Voith-Konzern ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 (zum
30.9.2018) sowohl beim Auftragseingang als auch beim Umsatz auf
währungsbereinigter Basis trotz einer temporären Schwäche des
Konzernbereichs Hydro solide gewachsen. Diese war auch für den
Rückgang des operativen Ergebnisses im Kerngeschäft des Konzerns
verantwortlich, der jedoch durch ein sehr gutes Ergebnis von Paper
abgefedert werden konnte. Der Jahresüberschuss des Konzerns stieg
gegenüber dem um den Effekt des KUKA-Verkaufs bereinigten
Vorjahreswert signifikant an. Die Finanzlage von Voith ist weiterhin
stark.

"Der Voith-Konzern ist weiter in robuster Verfassung. Wir haben in
den vergangenen Jahren strukturelle und finanzielle Herausforderungen
gemeistert, wichtige strategische Weichen gestellt, unsere operative
Ertragskraft verbessert und die Finanzlage des Unternehmens erheblich
gestärkt. Nun geht es darum, durch eine Stärkung des Kerngeschäfts
und den Ausbau der digitalen Aktivitäten die Wachstumsdynamik zu
verstärken und dabei unsere Profitabilität nachhaltig weiter zu
steigern", erklärte Dr. Toralf Haag, Vorsitzender der
Konzerngeschäftsführung.

Strategische Agenda: Wachstumsschwerpunkte für die kommenden Jahre
definiert

Seine strategischen Schwerpunkte für eine neue Phase nachhaltig
profitablen Wachstums hat Voith in den vergangenen Monaten geschärft.
Wachsen will Voith zum einen aus eigener Kraft - vor allem durch die
organische Weiterentwicklung des Kerngeschäfts und eine erhebliche
Ausweitung der digitalen Aktivitäten des Konzerns. Zum anderen will
das Unternehmen gezielte Akquisitionen realisieren - in erster Linie
zur Ergänzung der bestehenden Kernaktivitäten, aber auch zur
möglichen Erschließung neuer Geschäftsfelder. Für Zukäufe stehen
Voith aufgrund der starken Finanzlage erhebliche Mittel zur
Verfügung.

Bei seiner Wachstumsstrategie setzt Voith stark auf den Ausbau
seiner Kompetenzen für das digitale Industriezeitalter über alle
Konzernbereiche und Kundengruppen hinweg. Felder mit für Voith hohem
Potenzial sind zum Beispiel Energiespeicherung, elektrische
Antriebssysteme und digitale Anwendungen im industriellen Kontext wie
etwa digitales Asset-Management, aber auch neue Bereiche wie Sensorik
und Optik.

Bereits im Laufe des aktuellen Geschäftsjahres sollen sowohl eine
weitere Konkretisierung der Wachstumsstrategie des Voith-Konzerns
erarbeitet als auch erste Fortschritte bei der Umsetzung sichtbar
werden. Verbunden ist die strategische Agenda mit klaren
Finanzzielen. Mittelfristig strebt Voith ein Umsatzwachstum an, das
im Schnitt deutlich oberhalb des jährlichen Wachstums der
Weltwirtschaft liegt.

Solide Entwicklung im operativen Geschäft, breite Aufstellung des
Voith-Konzerns zahlt sich aus

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich das operative Geschäft von
Voith insgesamt zufriedenstellend entwickelt. Dabei hat sich einmal
mehr die breite Aufstellung des Konzerns ausgezahlt. Denn der
unterplanmäßigen Entwicklung bei Hydro standen ein hervorragendes
Jahr von Paper mit Bestwerten bei allen wichtigen Kennzahlen und eine
solide Performance von Turbo gegenüber. Insgesamt ist der
Auftragseingang des Voith-Konzerns 2017/18 auf währungsbereinigter
Basis trotz der temporären Schwäche von Hydro um 2 Prozent gewachsen.
Unter Berücksichtigung der Währungseffekte ging er leicht auf 4,29
Milliarden Euro (Vorjahr: 4,37 Milliarden Euro) zurück. Der
Auftragsbestand betrug zum Geschäftsjahresende 5,17 Milliarden Euro
und blieb damit gegenüber dem hohen Vorjahresstand (5,19 Milliarden
Euro) nahezu unverändert. Der Konzernumsatz stieg währungsbereinigt
um 4 Prozent, unter Berücksichtigung der negativen Währungseffekte
blieb er mit 4,21 (Vorjahr: 4,22) Milliarden Euro nahezu stabil.

Auf der Ergebnisseite bestätigte sich auch im abgelaufenen
Geschäftsjahr die robuste Verfassung des Kerngeschäfts. Trotz eines
erheblichen Ergebnisrückgangs bei Hydro blieb das addierte
Betriebsergebnis der drei Kernbereiche mit 267 Millionen Euro nur
moderat unter dem Vorjahreswert (304 Millionen Euro), weil
insbesondere Paper sein sehr gutes Vorjahresergebnis weiter steigern
konnte. Die Umsatzrendite im Kerngeschäft sank auf 6,4 (7,3) Prozent,
der ROCE reduzierte sich auf 15,1 (15,9) Prozent. Das ausgewiesene
Betriebsergebnis des Voith-Konzerns aus fortgeführten Aktivitäten lag
wegen der weiterhin hohen Anlaufinvestitionen für die Umsetzung der
digitalen Agenda bei 211 Millionen Euro, nach 254 Millionen Euro im
Jahr zuvor. Das Konzernergebnis nach Steuern erreichte 53 Millionen
Euro, eine Steigerung um 61 Prozent gegenüber dem um den KUKA-Effekt
bereinigten Vorjahreswert (33 Millionen Euro).

Die Eigenkapitalquote erreichte den historischen Höchstwert von
28,7 Prozent, nach 27,3 Prozent ein Jahr zuvor. Die Nettoliquidität
ist weiterhin sehr hoch: Sie betrug zum Stichtag 30.9.2018 557
Millionen Euro (Vorjahr: 648 Millionen Euro).

Ausblick 2019: Zuwächse bei allen wesentlichen Kennzahlen erwartet

Die klare Ausrichtung auf profitables Wachstum soll bereits im
angelaufenen Geschäftsjahr 2018/19 weitere Früchte tragen. Voith
erwartet einen spürbaren Zuwachs beim Auftragseingang. Dabei soll ein
deutliches Wachstum bei Hydro die zu erwartende Beruhigung im
Papiermaschinenmarkt mehr als kompensieren. Auch der Konzernbereich
Turbo wird voraussichtlich zu dem Wachstum beitragen. Beim
Konzernumsatz wird eine leichte Steigerung prognostiziert. Über alle
Konzernbereiche hinweg arbeitet Voith auch im laufenden Geschäftsjahr
mit einer Vielzahl von Initiativen und Maßnahmen an der Verbesserung
seiner Profitabilität und Rentabilität. Das Unternehmen hat sich vor
diesem Hintergrund sowohl eine Steigerung des EBIT als auch des ROCE
vorgenommen. Zu der erwarteten operativen Ergebnisverbesserung sollen
sowohl das Kerngeschäft als auch der Konzernbereich Digital Ventures
beitragen.

Den Geschäftsbericht 2018 und weitere Informationen zur
Bilanzpressekonferenz finden Sie unter www.voith.com/bpk2018.

Über die Voith Group

Die Voith Group ist ein weltweit agierender Technologiekonzern.
Mit seinem breiten Portfolio aus Anlagen, Produkten,
Serviceleistungen und digitalen Anwendungen setzt Voith Maßstäbe in
den Märkten Energie, Öl & Gas, Papier, Rohstoffe und Transport &
Automotive. Gegründet 1867 ist Voith heute mit mehr als 19.000
Mitarbeitern, 4,2 Milliarden Euro Umsatz und Standorten in über 60
Ländern der Welt eines der großen Familienunternehmen Europas.



Pressekontakt:
Lars A. Rosumek
Senior Vice President Group Communications
Voith GmbH & Co. KGaA
Tel. +49 7321 37-3879
lars.rosumek@voith.com

Original-Content von: Voith GmbH & Co. KGaA, übermittelt durch news aktuell

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ID: 121842 | Quelle: ots | Datum: 06.12.2018

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