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»Take This Waltz« - Wenn es wirklich wichtig wird im Leben, dann ist er die erste Wahl: Der Walzer

 
 
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Hamburg (ots) - Hochzeiten wären nur halb so schön ohne den
berühmten Hochzeitswalzer. Er ist noch immer der Eröffnungstanz von
Millionen von Brautpaaren.

Die mitreißende Beschwingtheit eines Walzers lässt uns auch ins
neue Jahr tanzen. Man kann mit ihm träumen, berauscht sein oder auch
abheben. Der Walzer ist einmalig. Wenn die Tanzmoden auch kommen und
gehen - er bleibt der große Souverän auf dem Parkett.

In die Wiege gelegt wurde ihm dieser Erfolg nicht. Als das
"Waltzen" um 1770 aufkam und den aristokratischen Menuett-Tanz
verdrängte, war der Walzer in den "besseren Kreisen" verpönt. Kirche
und Obrigkeit wetterten mit Elan. Pfui, die Knöchel der Damen waren
zu sehen und man hatte Körperkontakt! Aber wie immer, die Zeiten
änderten sich. Der Siegeszug des Walzers begann im Jahr 1786 auf
einer Wiener Bühne.

Als die Oper "Una cos vara" aufgeführt und auf der Bühne Walzer
getanzt wurde, löste das eine wahre Walzerwelle aus. Der Wiener
Walzer war geboren. Und heute kennt oder erkennt die Walzer-Klassiker
fast jeder - besonders die der Strauß-Dynastie von »An der schönen,
blauen Donau« bis zu »Wiener Blut«.

Wien ist und bleibt natürlich die Welthauptstadt des Walzers. Rund
400 rauschende Ballnächte finden hier in jeder Saison statt. Sie
tragen urwienerische Namen. Wo sonst könnte es einen
Kaffeesieder-Ball geben, einen Zuckerbäcker-Ball oder den Ball der
Wiener Rauchfangkehrer? Der Glanzvollste von allen ist aber der
Wiener Opernball. Wenn "im schönsten Ballsaal der Welt" die
Debütantinnen und Debütanten einziehen und später der berühmte Zuruf
"Alles Walzer" ertönt, knistert die Atmosphäre nur so.

Von der New Yorker Carnegie Hall bis zur Mailänder Scala sind der
Niederländer André Rieu und sein Johann-Strauß-Orchester mit
gigantischen Konzertproduktionen weltweit unterwegs und werden
gefeiert. Und 2019? Da macht Rieu mit seinem Orchester eine große
Tournee durch Deutschland! Er selbst sagt: "Diese Musik ermöglicht es
mir, Lebensfreude und Humor in die Welt zu tragen. Bei meinen
Konzerten ist alles erlaubt, lachen, weinen, tanzen, singen."

Dann also: ¾-Takt! Und weil ein gut getanzter Walzer - ob
Langsamer Walzer oder der schnelle Wiener Walzer - Konzentration,
Präzision und Fitness verlangen, ist es nicht falsch, ein wenig Mühe
(einen Tanzkurs) mit Gewinn zu investieren. Ausgezahlt wird er in
berauschenden Drehbewegungen, Beschwingtheit und Spaß. Zur Anregung
kann man sich auf YouTube einige Walzer-Videos anschauen. Das Können
der Paare ist erheblich, die Unterschiede im Tanzstil ebenso. Getanzt
wird da rasant schnell oder auch träumerisch, erotisch und sogar im
Freestyle. Das ist schön anzusehen, doch noch besser ist: Selbst
tanzen! Die ADTV Tanzschule in Ihrer Nähe mit dem entsprechenden
Angebot finden Sie ganz einfach unter: www.tanzen.de

»Take This Waltz« sang Leonard Cohen auf seine
samten-melancholische Art und Weise. Möglicherweise ist es die
Vielfalt des Walzers, die ihn so lebendig und zugleich unsterblich
macht.



Pressekontakt:
Karl-Werner Wiemers | Medienreferent des Swinging World e. V.
M.: (01 71) 4 10 67 19 | karl-werner.wiemers@tanzen.de

Christian Götsch | Swinging World GmbH
Der Unternehmerverband der Tanzschulen, Weidestraße 120 b. 22083
Hamburg
T.: (0 40) 50 05 82-15, christian.goetsch@tanzen.de, www.tanzen.de

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ID: 125089 | Quelle: ots | Datum: 08.01.2019

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