SAP und Personalbericht im Fokus des NDR Verwaltungsrats

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Hamburg (ots) - In seiner Sitzung am 18. Mai in Hamburg hat der
NDR Verwaltungsrat für den NDR den Startschuss zu einem der größten
Strukturprojekte der ARD gegeben: der SAP Prozessharmonisierung. Im
Rahmen der von den Ländern geforderten Strukturoptimierungen der ARD
ist innerhalb des Senderverbunds ein Projekt entwickelt worden, das
die Geschäftsprozesse von neun ARD-Anstalten und des
Deutschlandradios vereinheitlichen und effizient gestalten wird. "Das
SAP Harmonisierungsprojekt ist eine Herkules-Aufgabe von zehn Jahren
und wird im Ergebnis etwa 70 Millionen Euro Einsparungen erbringen",
so Dr. Dagmar Gräfin Kerssenbrock, die Vorsitzende des NDR
Verwaltungsrates.

Zustimmend nahm der Verwaltungsrat den jährlichen Personalbericht
entgegen, der neben einem kontinuierlich steigenden Anteil weiblicher
Führungskräfte im NDR auch belegt, dass 85 Prozent aller
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im NDR für das Programm und die
Programmerstellung arbeiten. "Die erneuten Anforderungen der KEF an
Personalkonzepte und ihre Vergleichbarkeit wurden umgesetzt und
machen gleichzeitig deutlich, dass pauschale Personalkürzungen - wie
von der KEF für die ARD in Höhe von 0,5 Prozent pro Jahr gefordert -
programmliche Auswirkungen haben werden", stellte Dr. Gräfin
Kerssenbrock fest.

In der Debatte zwischen Ländern und Rundfunkanstalten über
programmliche Einsparungen unterstützt der Verwaltungsrat
ausdrücklich die Haltung des NDR und der ARD, keine konkreten
Einsparvorschläge durch Programmreduzierungen vorzulegen. Das
Spar-Ultimatum der Vorsitzenden der Rundfunkkommission der Länder,
Ministerpräsidentin Malu Dreyer, an ARD und ZDF, sei konsequent
zurückzuweisen. "Der NDR macht Programm für die Menschen in seinem
Sendegebiet und die ARD bedient die Vielfalt im Bundesgebiet mit
überregionalen Angeboten. Den Menschen diese Angebote auf Zuruf der
Politik wegzunehmen, hieße den Funktionsauftrag des
öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu missachten und die
Beitragsakzeptanz in der Gesellschaft zu untergraben", so Dr. Gräfin
Kerssenbrock.



Pressekontakt:
Norddeutscher Rundfunk
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presse@ndr.de
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Original-Content von: NDR Norddeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

ID: 98317 | Quelle: ots | Datum: 18.05.2018

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