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Rheinische Post: Pfannenstiel will Fortuna in der Bundesliga etablieren

 
 
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Düsseldorf (ots) - Lutz Pfannenstiel, neuer Sportvorstand von
Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf, hat nach eigenem Bekunden
keine Probleme mit Trainer Friedhelm Funkel. "Wir hatten und
haben ein gutes Verhältnis, das nach der Kennenlernphase immer
intensiver wird. Es ist ein gesunder Austausch", sagt der 45-Jährige
der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Freitag). "Wir unterhalten uns
innig und oft. Vor allem in der Transferzeit natürlich. Es geht aber
auch um strukturelle und technische Planungen. Ende Februar, Anfang
März geht es dann um die Kaderplanung für die neue Saison. Das wird
in sehr enger Abstimmung mit dem Trainer geschehen, da dieser
schließlich mit den Spielern arbeiten muss." In der Winterpause hatte
es eine Posse um den Vertrag mit Funkel gegeben, erst wollte der
Verein nicht verlängern, schließlich einigte man sich auf eine
weitere Saison. Auch nach einem Klassenerhalt hätte Pfannenstiel nur
bescheidene Mittel zur Verfügung. "Wir werden auch in der nächsten
Saison noch keine Bäume ausreißen können. Wir werden genauso
bodenständig und demütig arbeiten. Wir dürfen nicht größenwahnsinnig
werden. Wir wollen natürlich auf Dauer auch Eigenkapital mit Spielern
schaffen", erklärte Pfannenstiel. "Für uns ist klar, wir wollen uns
in der Bundesliga etablieren. Wir wollen in eine Saison gehen, ohne
zu wissen, dass wir sowieso gegen den Abstieg spielen. Eintracht
Frankfurt ist ein gutes Beispiel, das von den Voraussetzungen vor ein
paar Jahren mit Fortuna heute zu vergleichen ist. Fredi Bobic hat
daraus in vier, fünf Jahren einen Verein gemacht, der nun Spieler mit
zweistelligen Millionenmarktwerten hat, der zwei Mal im Pokalfinale
war, die Bayern geschlagen hat und nun in Europa gegen große Klubs
gewinnt. Wenn das ein Verein wie die Eintracht so hinkriegt, dann ist
vieles im Fußball möglich."

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ID: 129381 | Quelle: ots | Datum: 08.02.2019

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