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NOZ: Tatort -Star Franziska Weisz: Einbrecher stahlen mir Großmutters Lebensgeschichte

 
 
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Osnabrück (ots) - "Tatort"-Star Franziska Weisz: Einbrecher
stahlen mir Großmutters Lebensgeschichte

Schauspielerin wurde mehrfach Opfer von Dieben - In London
überlebte sie als Schwarzfahrerin - Erste Filmrolle verheimlicht

Osnabrück. Schauspielerin Franziska Weisz (38) jagt im "Tatort"
die Verbrecher - im wirklichen Leben wurde sie bereits mehrfach Opfer
von Einbrechern und Dieben. Passiert sei dies, als nach dem Studium
in London und vor dem Umzug nach Berlin für ein halbes Jahr in Wien
zur Untermiete gewohnt habe, berichtete Weisz in einem Interview der
"Neuen Osnabrücker Zeitung": "Ich hatte meine Großmutter in dem Jahr,
in dem sie später verstorben ist, gebeten, mir ihre Lebensgeschichte
zu erzählen. Das habe ich mit einem Diktiergerät aufgezeichnet und
anschließend auf meinem Computer gespeichert, damit es abgesichert
ist. Und dann hat man mir den Computer aus der Wohnung gestohlen und
eine Woche später auch noch das Diktiergerät aus dem Auto." Dieser
Verlust habe sie hart getroffen, sagte die Schauspielerin: "Ich hätte
denen ja alles geschenkt, von mir aus hätten sie das ganze Auto haben
können, aber die Stimme meiner Großmutter gibt mir niemand wieder.
Das ist wirklich schmerzhaft - jedes Mal, wenn beim Interview jemand
ein Diktiergerät auf den Tisch legt, macht mich das wieder traurig."
Zuvor hatte Weisz das letzte Jahr ihres Studiums in London verbracht
- einer Stadt, die sie geliebt und gehasst habe: "Für eine Studentin
ist es unfassbar bitter, in London zu leben, weil die Stadt so
wahnsinnig teuer ist." Um den finanziellen Engpass zu bewältigen,
griff die spätere "Tatort"-Kommissarin zu nicht ganz legalen Mitteln:
"Eigentlich kann man in London wegen dieser Drehkreuze in den
U-Bahn-Stationen nicht schwarzfahren. Ich hatte dann aber das große
Glück, in der Nähe einer S-Bahn-Station zu wohnen, in der es die
Kreuze nicht gab und von wo Bahnen in Richtung der Uni fuhren. Das
Schwarzfahren hat mir am Ende so unglaublich viel in diesem Jahr
erleichtert, obwohl ich zweimal erwischt wurde und Strafe zahlen
musste." Zu diesem Zeitpunkt hatte Weisz bereits mit Ulrich Seidls
"Hundstage" ihren ersten Kinofilm gedreht, dies aber weitgehend
verheimlicht: "Ich hab's nur meiner Mutter und sonst niemandem
erzählt. Meinem damaligen Freund habe ich gesagt, dass ich beim
Filmcatering arbeite. Es war mir irgendwie peinlich, deshalb bin ich
direkt nach den Dreharbeiten erst mal für vier Jahre nach England und
hab studiert."



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ID: 118987 | Quelle: ots | Datum: 17.11.2018

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