NOZ: Social-Media-Star Keno Veith hat keine Lust auf Bauer sucht Frau

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Osnabrück (ots) - Social-Media-Star Keno Veith hat keine Lust auf
"Bauer sucht Frau"

37-Jähriger wurde mit Trecker-Video zum Star - In seiner Heimat
ist er "de Schwatten Ostfrees Jung" - Auch im Türkeiurlaub wird er
erkannt

Osnabrück. Auch neun Monate nachdem er durch ein bei Facebook
gepostetes Video von seinem im Morast steckengebliebenen Trecker
bekannt wurde, ist Keno Veith ein gefragter Mann. "Der
Bekanntheitsgrad steigt sogar noch, weil ich dauernd auf
Veranstaltungen eingeladen werde. Ich habe eine eigene Club-Tour am
Laufen", sagte der 37-jährige Lohnarbeiter aus Zetel (Landkreis
Friesland) in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung"
(Samstag). "Egal wohin ich gehe, ich werde erkannt. Selbst im Urlaub
in der Türkei. Ich stehe heute mit Leuten in Kenia, Chile und sonstwo
auf der Welt über Whatsapp in Kontakt, die Fans von mir sind."

Auch das Fernsehen und die Werbebranche sind auf den "Schwatten
Ostfrees Jung", wie er in seiner Heimat genannt wird, aufmerksam
geworden. "Mittlerweile bin ich schon mehrmals im Fernsehen gewesen,
weitere TV-Formate stehen an", sagte Keno Veith. "Für Caterpillar
habe ich zum Beispiel ein Werbevideo gemacht. Frosta hat mich
angefragt, der NDR will Dokus machen, und das ZDF hat sich auch schon
gemeldet." Ein Angebot habe er allerdings konsequent abgelehnt: "Ich
wurde gefragt, ob ich nicht bei 'Bauer sucht Frau' mitmachen möchte.
Ich habe abgesagt, das ist überhaupt nicht mein Ding. Ich versuche,
authentisch zu bleiben."

Dennoch hagelt es Liebes- und Heiratsangebote für den
Social-Media-Star: "Ich habe sehr viel dieser Art gekriegt. Selbst
Videobotschaften, aus ganz Deutschland", sagte Veith. "Ich bekomme am
Tag Hunderte Nachrichten und Mails. Da wachst du morgens auf und
liest 'Sie wurden hinzugefügt' - zu einer neuen Whatsapp-Gruppe. Und
du kennst keinen davon. Es gibt Gruppen, die nach mir benannt sind
und sich über mich austauschen."

Selbst den Rechten ist Veiths mediale Präsenz kein Dorn im Auge:
"Es gibt viele, die das feiern", sagte der 37-Jährige. "Die sehen
mich anders, weil ich hier geboren bin, zu meiner Heimat stehe und
stolz darauf bin, Ostfriese zu sein. Ich spreche auch gerne
Plattdeutsch." Allerdings gibt Veith zu: "Weil ich in vielen
verschiedenen Landkreisen unterwegs bin, spreche ich so ein
Platt-Mix. Ich kenne einige Worte nur aus dieser Region, einige aus
einer anderen."

Ärger mit Umweltschützern, die Veiths Videos über Gülleausbringung
kritisieren, nimmt der Ostfriese locker: "Das muss man sportlich
sehen. Die machen ihren Job, ich mache meinen." Seine
Lieblingstätigkeit sei die Maisernte, so Veith. "Mais ist einfach
geil. Ab September geht es los, meistens zuerst in Sachsen-Anhalt,
ich lege im Kopf einen Schalter um und befinde mich im Maismodus.
Dann geht es wochenlang nur noch um Mais. Da gibt es kein links, kein
rechts, nur Mais. Das sind sehr lange Tage, da kommt man im Monat
schon mal auf 400 Stunden. Man steht morgens um fünf Uhr auf und
arbeitet, bis es dunkel wird. Sieben Tage die Woche."



Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

ID: 103453 | Quelle: ots | Datum: 14.07.2018

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