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NOZ: Bestseller-Autor Markus Heitz legt keinen Wert auf Promi-Status

 
 
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Osnabrück (ots) - Bestseller-Autor Markus Heitz legt keinen Wert
auf Promi-Status: Berühmtheit brauche ich nicht

Schöpfer von "Die Zwerge" verdankt "Herr der Ringe"-Filmen viel -
"Das war die ultimative Glücks-Konstellation"

Osnabrück. Fantasy-Bestseller-Autor Markus Heitz pfeift auf
Berühmtheit und Promi-Status. In einem Interview mit der "Neuen
Osnabrücker Zeitung" sagte der "Die Zwerge"-Autor: "Ich will nur
meine Bücher schreiben, davon leben können, und dann wird alles
schön. Berühmtheit brauche ich nicht." Heitz, der bisher im
deutschsprachigen Raum mehr als fünf Millionen Bücher verkauft hat
und damit hierzulande als erfolgreichster Fantasy-Autor gilt,
verdankt seinen Erfolg unter anderem gutem Timing, denn sein erster
Teil der Bestseller-Reihe "Die Zwerge" erschien zeitgleich mit den
"Herr der Ringe"-Filmen im Kino. "Du kannst Erfolg haben, wenn es
eine Gelegenheit gibt und du vorbereitet bist. Das war bei mir der
Fall. Wenn du dann noch Glück hast, sieht es gut aus. Dass ,Die
Zwerge' rauskam, als ,Herr der Ringe' lief, war die ultimative
Glücks-Konstellation", sagte Heitz weiter.

In der Folgezeit habe sich für ihn viel verändert, erinnert sich
Heitz, Jahrgang 1971, der bis heute in seiner Heimatstadt Homburg im
Saarland lebt: "Ich war jahrelang Rollenspieler und wurde immer
komisch angeguckt. Wenn ich erzählt habe, womit ich mich beschäftige
- und alle in meinem Nerd-Umkreis auch -, nämlich mit Orks und
Zwergen und Elfen und so weiter, haben mich die Leute angesehen, als
ob ich eingewiesen werden müsste. Dann kam ,Der Herr der Ringe' ins
Kino, und plötzlich fanden alle das cool, für das ich zehn, fünfzehn
Jahre vorher ausgelacht worden war." Die Filmreihe von Regisseur
Peter Jackson sei "die beste PR-Kampagne der Welt für die Fantastik"
gewesen, so Heitz.

Seine Eltern indes waren anfangs vom Berufswunsch ihres Sohnes
nicht recht überzeugt: "Die fanden es super, dass ich Lehrer werden
wollte. Dann fanden sie es so halb gut, dass ich Journalist werden
wollte. Das mit der Schriftstellerei, na ja. Meine Mutter war da
schon tot, meinem Vater war es ein bisschen suspekt." Es habe dann
zwar gut funktioniert mit der Schriftstellerei, doch eine
Erfolgsgarantie gebe es für Autoren nicht: "Jedes Buch ist ein
bisschen Lotterie, ganz egal, wie lange man im Geschäft ist", sagte
Heitz, der bisher mehr als 45 Romane veröffentlicht hat.



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Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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ID: 113600 | Quelle: ots | Datum: 13.10.2018

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