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MEDICA 2018 und COMPAMED 2018: Bei ihren weltweiten Nr. 1-Messen laufen Anbieter und ihre Zulieferer zur Höchstform auf (FOTO) © Bild:  obs/MEDICA/Constanze Tillmann

MEDICA 2018 und COMPAMED 2018: Bei ihren weltweiten Nr. 1-Messen laufen Anbieter und ihre Zulieferer zur Höchstform auf

 
 
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Düsseldorf (ots) -

In der kommenden Woche ist wieder der Termin, den sich Entscheider
aus allen Bereichen der internationalen Gesundheitswirtschaft wohl am
dicksten markiert haben in ihren Jahres-Reisekalendern. Dann finden
von Montag bis Donnerstag (12. - 15. November 2018) die weltgrößte
Medizinmesse MEDICA und die COMPAMED als die internationale Leitmesse
für die Zulieferer der Medizintechnik-Industrie in Düsseldorf statt.
Zur MEDICA 2018 wird erneut die Marke von 5.000 Ausstellern geknackt
(5.273/ 66 Nationen) und auch die COMPAMED 2018 erreicht ihren
Top-Wert aus dem Vorjahr. Sie präsentiert sich so international wie
nie zuvor mit 783 Ausstellern aus 40 Nationen. Die Hallen des
Düsseldorfer Messegeländes sind damit komplett ausgelastet.

Keine andere Veranstaltung der Welt bietet einen vergleichbar
umfassenden Überblick über die neuesten medizinischen Produkte,
Services und Entwicklungen für eine moderne Behandlung in Arztpraxen
und Kliniken wie die MEDICA - von Labortechnik über Physiotherapie
und Orthopädietechnik, Bedarfs- und Verbrauchsartikeln bis hin zur
Hightech-Medizin (Elektromedizin, Medizintechnik) und Health-IT.
Branchenübergreifend zählt sie zu den zehn größten Fachmessen
weltweit.

"Die Besucher können bei uns aus dem Vollen schöpfen und bekommen
zu den aktuellen Trends neben den unzähligen Aussteller-Neuheiten
auch eine Vielfalt von rund 1.000 Vorträgen und Diskussionen mit
Top-Speakern in den begleitenden Konferenzen und Foren geboten",
umreißt Horst Giesen, Global Portfolio Director Health & Medical
Technologies der Messe Düsseldorf, eine zentrale Stärke der MEDICA
und der COMPAMED. Dabei hat er einen Trend im Blick, der in diesem
Jahr nahezu alle Angebotsbereiche, Konferenzen und Foren stark prägen
wird: "Die digitale Transformation ist das Thema schlechthin, das
weltweit die Gesundheitswirtschaft prägt und Prozesse sowie
Geschäftsmodelle gleichermaßen nachhaltig ändern wird."

Zu den Programm-Highlights der MEDICA, die diese dominante
Entwicklung aufgreifen und für die verschiedenen Zielgruppen des
Gesundheitswesen inhaltlich passend aufbereiten, zählen
beispielsweise in Messehalle 15 das MEDICA HEALTH IT FORUM (zu Themen
wie Big Data, Künstliche Intelligenz oder Cyber Securitiy), das
MEDICA CONNECTED HEALTHCARE FORUM mit der MEDICA App COMPETITION
(Hard- und Software-Lösungen für eine vernetzte und mobile
Gesundheitsfürsorge) oder etwa auch die englischsprachige MEDICA
MEDICINE & SPORTS CONFERENCE (im CCD Süd), die u. a. den Einsatz
körpernah eingesetzter Applikationen und Wearables für das
Vital-Monitoring thematisiert. Der parallele 41. Deutsche
Krankenhaustag (im CCD Ost) widmet sich als Leitveranstaltung für das
deutsche Klinikmanagement ebenfalls der Digitalisierung.
Klinikverantwortliche erfahren von Experten, welche Strategien sie
auf dem Weg in das Digitalzeitalter am besten anwenden und wie dabei
Arzt und Patient optimal eingebunden werden können.

Studie zu "Gesundheit 4.0": Deutschland muss schnell aufholen

Welches enorme Potenzial die Digitalisierung der
Gesundheitswirtschaft bietet, findet Bestätigung durch eine zur
MEDICA 2018 vorgestellten Studie, die die Messe Düsseldorf und der
Industrieverband SPECTARIS von Roland Berger haben durchführen
lassen. Durch innovative Anwendungen und Produkte u. a. in den
Bereichen Vernetzung, Sensorik, Big Data, Künstliche Intelligenz oder
auch in Bezug auf die elektronische Gesundheitskarte und effizientere
Unternehmens- und Klinik-Prozesse könnten demnach allein bei den
deutschen Medizintechnikherstellern bis zu 10.000 zusätzliche
Arbeitsplätze entstehen. Darüber hinaus ließen sich in den kommenden
10 Jahren mit neuen digitalen Produkten und Services bis zu 15
Milliarden Euro Umsatz erzielen. Das entspricht mehr als 30 Prozent
der zur erwartenden gesamten Umsätze der deutschen
Medizintechnik-Branche.

Die Studie "Gesundheit 4.0: Warum Deutschland Leitmarkt für die
digitale Gesundheitswirtschaft und Medizintechnik werden muss und was
jetzt zu tun ist" verdeutlicht aber auch den dringenden
Handlungsdruck und Aufholbedarf Deutschlands in Bezug auf die
Digitalisierung. Demnach investieren nicht einmal ein Drittel der
Medizintechnik-Anbieter und der Krankenhäuser mehr als 2,5 Prozent
ihres Umsatzes in Digitalisierungsprojekte. Zwei Drittel der
Befragten schätzen den Digitalisierungsgrad der deutschen
Gesundheitswirtschaft als eher gering ein und nahezu alle wünschen
sich mehr Engagement von der Politik diesbezüglich. Für die Studie
wurden Entscheidungsträger aus mehr als 200 Unternehmen aller Größen
befragt sowie u. a. aus der Gesundheitsversorgung und der Politik.

Kreative Startups sorgen für Impulse

Nicht in "Parkposition", sondern bereits auf der Überholspur
befinden sich im Hinblick auf die Digitalisierung des
Healthcare-Bereichs viele innovative junge Unternehmen. Sie sind
zahlreich bei der MEDICA vertreten, zum Beispiel beim MEDICA START-UP
PARK (in Halle 15). Zu den thematisierten und gezeigten
Produktneuheiten zählen hier u. a. ein Smartphone-Ophthalmoskop zur
Netzhaut- und Augenuntersuchung bestehend aus einem Kamera-Aufsatz
und einer App, ein neuartiges Verfahren für die Hautkrebsdiagnostik
(ebenfalls bestehend aus einer Smartphone-Applikation) oder auch ein
kompaktes, digitales Stethoskop. Dieses kommt ohne Kopfhörer aus und
ist weniger für Ärzte, sondern zum Einsatz durch besorgte Eltern
gedacht. Mit dem kompakten Stethoskop-Kopf können sie einen ersten
Checkup der Atemwege ihres Kindes durchführen und die Daten an einen
Arzt übermitteln. Je nach Ergebnis können sie sich den
zeitaufwändigen Praxisbesuch dadurch ersparen.

Weitere Highlights des MEDICA-Rahmenprogramms sind die
internationale DiMiMED Konferenz für Spezialisten aus dem Bereich der
Wehr- und Katastrophenmedizin sowie die MEDICA PHYSIO CONFERENCE oder
auch die MEDICA ACADEMY als Fortbildungsveranstaltung mit hohem
Praxisbezug für Ärzte und medizinisches Fachpersonal.

Bundesgesundheitsminister Spahn kommt zur Eröffnung

Parallel zur MEDICA findet in diesem Jahr mit knapp 800
Ausstellern bereits zum 27. Mal die COMPAMED statt (in den Hallen 8a
+ 8b). Von Bauteilen und Komponenten wie beispielsweise Sensoren,
Chips, Funkmodulen, Energie- oder Datenspeichern über
Beschichtungstechnologien und Verpackungslösungen bis hin zur
kompletten Auftragsfertigung reicht die Bandbreite an Produkten,
Lösungen und Services, die bei der COMPAMED gezeigt und in zwei
Fachforen thematisiert werden.

In den Vorjahren zählten MEDICA und COMPAMED zusammen regelmäßig
zwischen 120.000 und 130.000 Fachbesucher, davon rund 60 Prozent
nicht aus Deutschland. In diesem Jahr wird auch
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn unter den Besuchern sein. Er
eröffnet am 12. November die MEDICA 2018 und den parallelen 41.
Deutschen Krankenhaustag.

Öffnungszeiten MEDICA + COMPAMED 2018: 10 bis 18:00 Uhr

Weitere Informationen, z. B. zum Programm aller Foren und
Konferenzen sowie zu den beteiligten Ausstellern online unter:
http://www.medica.de / http://www.compamed.de

Direkt-Link zu dieser Meldung (inkl. u. a. Foto-, Logo- und
Studien-Download): http://www.medica.de/pm05d_medica_pk

TERMIN-HINWEIS! Am Sonntag, 11. November, 11 Uhr, findet der
Presse- und Fotorundgang zur MEDICA 2018 statt. Treffpunkt: Presse
Center/ Messehochhaus, Messe Düsseldorf GmbH. Anmeldungen bitte
richten an das Presseteam der MEDICA 2018 via Mail.



Pressekontakt:
Messe Düsseldorf GmbH
Presseteam MEDICA + COMPAMED 2018
Martin Koch/ Larissa Browa
Tel. +49(0)211-4560-444/-549
E-Mail: KochM@messe-duesseldorf.de/ BrowaL@messe-duesseldorf.de

Presseteam für Hörfunk + TV
Michael Vellen/ Daniela Nickel
Tel. +49(0)211-4560-990/-545
E-Mail: VellenM@messe-duesseldorf.de/ NickelD@messe-duesseldorf.de

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ID: 117461 | Quelle: ots | Datum: 08.11.2018

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