© Bild:  obs/Marc Rehbeck für PETA

Massentötungen von Hunden zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland: PETA und Teresa Enke appellieren an FIFA, Tötungen sofort zu stoppen

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Stuttgart (ots) -

Hundetötung für Sportevents stoppen: An den Austragungsorten der
Fußball-Weltmeisterschaft, die am 14. Juni in Russland beginnt,
werden massenhaft freilaufende Hunde vergiftet und getötet. Teresa
Enke wendet sich nun gemeinsam mit der Tierrechtsorganisation PETA in
einem Schreiben an die FIFA. Die Witwe des einstigen deutschen
Nationaltorhüters Robert Enke fordert den Verband auf, Druck auf die
Verantwortlichen auszuüben und die Hundetötungen umgehend zu stoppen.

"Wir können nicht dulden, dass Tausende Hunde für sportliche
Veranstaltungen qualvoll getötet werden", so Teresa Enke für PETA.
Die Hundeliebhaberin engagiert sich aktuell auch mit einem
Fotoshooting zusammen mit der Tierrechtsorganisation gegen die
Hundetötungen in Russland.

Teresa Enke ist mit PETA seit vielen Jahren vertraut. Ihr
verstorbener Mann Robert Enke realisierte für die
Tierrechtsorganisation viele Fotomotive, u. a. zum Thema Adoption,
Pelz oder Hundetötungen. Das Ehepaar lebte gemeinsam mit zahlreichen
geretteten Hunden auf einem Hof nahe Hannover.

In Russland leben circa zwei Millionen Hunde auf den Straßen. Für
die bevorstehende WM beauftragen die Städte russischen Tierschützern
zufolge Tötungskommandos, um sich glanzvoll vor der Welt zu
präsentieren. Diese "säubern" die Austragungsorte, indem sie Tausende
Hunde töten, die teilweise mehrere Stunden unter furchtbaren Qualen
um ihr Leben kämpfen - Medienberichten zufolge auch in Städten, in
denen keine Spiele ausgetragen werden. Dies ist nicht das erste Mal,
dass zur Vorbereitung von Sportevents derartige Tötungsaktionen
stattfinden. Bereits zur Fußball-EM 2012 in der Ukraine sorgte die
"Straßensäuberung" für Empörung. Allein in der Region Donezk wurden
damals jeden Monat schätzungsweise 7.000 heimatlose Hunde getötet.

Viele Tierfreunde vor Ort setzen sich derzeit für ein Ende der
Hundetötungen in Russland ein. "Allerdings muss nun auch die FIFA
handeln und ihren Einfluss als Veranstalter der Fußball-WM nutzen, um
Druck auf Russland und die Bürgermeister auszuüben", so Jana Hoger,
Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA. Für die
Tötungsaktionen aufgewendete finanzielle Mittel sollten laut der
Tierrechtsorganisation in nachhaltige Kastrationsprogramme -
sogenannte Neuter-and-Release-Programme - investiert werden. Hunde
würden im Zuge dieser Maßnahme behutsam eingefangen, kastriert,
gekennzeichnet, tierärztlich versorgt und anschließend wieder in ihre
vertraute Umgebung gebracht. Eine großflächige Kastration sei die
einzige Möglichkeit, um die Hundepopulation auf Russlands Straßen
langfristig einzudämmen.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen,
sie anziehen, sie uns unterhalten, wir an ihnen experimentieren oder
sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten.

Weitere Informationen:
https://www.peta.de/fussball-wm-russland-hunde



Pressekontakt:
Denis Schimmelpfennig, DenisS@peta.de

Original-Content von: PETA Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell

ID: 96413 | Quelle: ots | Datum: 20.04.2018

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