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"Geschäfte mit Katar bleiben riskant" / Große Enttäuschung: Al Thani schweigt und zahlt nicht / Zahlungsmoral verschlechtert Image des Golfstaates (FOTO) © Bild:  obs/Neutrino Energy/Neutrino Energy/Heiko Schulze

Geschäfte mit Katar bleiben riskant / Große Enttäuschung: Al Thani schweigt und zahlt nicht / Zahlungsmoral verschlechtert Image des Golfstaates

 
 
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Berlin (ots) -

Drei Jahre, bevor Katar Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft
ist, setzt der Golfstaat seinen Ruf weiterhin aufs Spiel. Großzügige
Imagekampagnen des Landes werden durch die geschäftliche Realität
konterkariert. Immer wieder liefert Katar Beispiele für mangelnde
Zahlungsdisziplin, eigenartiges Geschäftsgebaren und anhaltende
Missstände auf den dortigen Großbaustellen. Bei weitem nicht alle
Fälle kommen ans Licht.

Europäische Geschäftspartner, die davon betroffen sind und auf dem
Verhandlungswege mit einem Vergleich erfolgslos waren, scheuen in der
Regel eine gerichtliche Auseinandersetzung. Sie fürchten, dass
juristische Schritte und andere Interventionen gegen den Golfstaat
zum Scheitern verurteilt sind, erhebliche Kosten verursachen und
Ansprüche am Ende im Sand verlaufen. Um die Zusammenarbeit an
laufenden Projekten oder mögliche spätere Aufträge nicht vollends zu
gefährden, tendieren europäische Auftragnehmer dazu, Zahlungsausfälle
in Kauf zu nehmen.

Genau damit scheinen Auftraggeber im Golfstaat bewusst zu
spekulieren. Katar ist sich wegen der großen Projekte im Zusammenhang
mit der Fußball-WM im Jahr 2022 seiner Anziehungskraft für
Unternehmen bewusst. Mit der Aussicht auf weitere Aufträge verzichten
europäische Auftragnehmer oft auf Auseinandersetzungen über die
teilweise verheerende Zahlungsmoral und inakzeptablen Begleitumstände
in Katar.

Das ist auch der Eindruck von Holger Thorsten Schubart,
Geschäftsführer der The Principal und Neutrino Energy
Unternehmensgruppe. Der deutsche Unternehmer ist jedoch entschlossen,
die Nichterfüllung eines Vertrags mit einem Angehörigen des
Königshauses nicht einfach hinzunehmen, und machte seinen Fall
öffentlich.

Der Botschafter von Katar, Saoud Bin Abdulrahman Al Thani, ging
daraufhin auf Holger Thorsten Schubart zu und sagte ihm in einem
freundlichen und ausführlichen Gespräch in der Botschaft in Berlin
zu, er wolle sich bemühen, im Herrscherhaus Al Thani für eine
zufriedenstellende Lösung zu sorgen und das Problem aus der Welt zu
schaffen. Es ging um die ausgebliebene Zahlung in Höhe von über 50
Millionen Euro für umfangreiche Dienstleistungen rund um die
Errichtung eines Milliardenprojektes in Doha, der Hauptstadt von
Katar. Al Thani bat um drei Monate Geduld. Die Frist ist mittlerweile
deutlich überschritten. Nun fühlt sich Holger Thorsten Schubart mit
der nicht eingehaltenen Zusage doppelt hingehalten. "Ich finde das
beschämend. Der Vertrag wurde immerhin von einem Member of the Royal
Family unterzeichnet. Nur deshalb haben wir damals auf Solvenz und
Solidität vertraut", so Schubart.

Darüber hinaus hatte der Botschafter angekündigt, sich dafür
einzusetzen, dass Schubart seine Neutrino-Forschungs- und
Entwicklungsprojekte dem katarischen Energieminister persönlich
vorstellen kann. Dabei geht es um künftige CO2-freie, dezentrale
Stromgewinnung durch Energieumwandlung aus den nichtsichtbaren
kosmischen und solaren Strahlenspektren. NEUTRINOVOLTAIC gilt als
absolute Zukunftstechnologie, da auch die größten Ölvorkommen eines
Tages aufgebraucht sein werden. Auch diese Zusage wurde bis jetzt
nicht eingehalten.

"Man war sicher, in absehbarer Zeit das offene Rechnungsproblem
einvernehmlich als erledigt betrachten zu können", erklärte Schubart,
der sich ausdrücklich vergleichsbereit gezeigt hatte. "Meine
Zuversicht, die ich nach dem Treffen in der Botschaft vorigen
November hatte, war leider verfrüht." Schubarts Schlussfolgerung:
"Geschäfte mit Katar bleiben riskant! Wir werden nun geeignete
Maßnahmen erwägen." Als erstes sollen die laufenden Gespräche über
die NEUTRINO Zukunftstechnologie mit sämtlichen Unternehmen
ausgesetzt werden, die Katar als Gesellschafter haben. Davon sind im
Augenblick zwei große deutsche Hersteller betroffen.

"Es wird der Tag kommen, an dem man für Öl kein Geld mehr bekommen
wird, sondern für die Verbrennung von fossilen Brennstoffen Strafe
zahlen muss." Das Weltklima habe genug gelitten. "Manch ein Staat,
der auf Kosten der Allgemeinheit in den letzten Jahrzehnten seinen
plötzlichen Reichtum auf der Förderung von Öl aufgebaut hat, könnte
in ein paar Dekaden wieder in der Bedeutungslosigkeit der Wüste
versinken. Arroganz ist ein schlechter Berater", so Holger Thorsten
Schubart.



Pressekontakt:

Heiko Schulze
Haus der Bundespressekonferenz 0413
10117 Berlin
Tel. +49 30 20924013
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ID: 134223 | Quelle: ots | Datum: 14.03.2019

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