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Feinstaub und Feuerwerk

 
 
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Ratingen (ots) - Jedes Jahr kurz vor Silvester werden durch das
Umweltbundesamt medienwirksam Warnungen vor erhöhten Feinstaubmengen
in der Nacht zum 1. Januar durch das Silvesterfeuerwerk
herausgegeben.

Dabei wurde vom Umweltbundesamt zunächst immer eine Menge von
4.000 Tonnen Feinstaub kolportiert, die durch das Abbrennen von
Feuerwerk freigesetzt worden seien. Mittlerweile wurde dieser Wert
schon auf jährlich 5.000 Tonnen Feinstaub (+25 Prozent) erhöht, ohne
dass ein entsprechend erhöhter Absatz von Feuerwerk festzustellen
war. Wie diese Werte überhaupt errechnet werden, ist bisher nicht
bekannt. Bekannt ist aber, dass das Umweltbundesamt die Angebotsfrist
für ein Projekt zur "Entwicklung von Methoden zur Berechnung von
Emissionen von Luftschadstoffen aus der Verwendung von Holzkohle,
Tabak, Feuerwerk und Kerzen sowie aus dem Entfachen von
Brauchtumsfeuer" noch im Jahre 2016 verlängert hat (Quelle:
Umweltbundesamt). Sicherlich ist es richtig, dass Feuerwerke ein
gewisses Maß an Feinstaub erzeugen.

Selbst wenn die jährliche Menge von 5.000 Tonnen Feinstaub
zutreffend sein sollte, stellt diese im Vergleich zu der durch
menschliche Aktivitäten jährlich entstehende Menge von 221.000 Tonnen
Feinstaub (Quelle: Umweltbundesamt) nur einen Anteil von rund 2
Prozent dar. Im Vergleich zu anderen Feinstaubverursachern (Verkehr,
Industrie, Landwirtschaft) wird hierbei die Umwelt aber nicht
permanent und ganzjährig mit Feinstaub belastet, sondern nur sehr
kurzfristig. Zumeist ist eine erhöhte Feinstaubbelastung durch das
Silvesterfeuerwerk nach ein bis drei Stunden abgeklungen. Dies zeigen
die vom Umweltbundesamt gemessenen Tagesmittelwerte vom 01.01.2018
deutlich. (Eine entsprechende Grafik kann beim Umweltbundesamt über
folgenden Link generiert werden: http://ots.de/GPCVqQ)

Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass der beim Abrennen von
Feuerwerken erzeugte Feinstaub grundlegend andere Eigenschaften als
etwa Feinstaub aus Verbrennungsmotoren und Feuerungsanlagen aufweist.
Die durch den Verkehr erzeugten Feinstaubpartikel sind aufgrund ihrer
chemischen Natur wesentlich toxischer und persistenter als die
Abbrandprodukte von Feuerwerken.

Es stellt sich somit die Frage, warum trotzdem immer wieder
versucht wird, den Verzicht auf Silvesterfeuerwerk als wichtigen
Beitrag zur Senkung der jährlichen Feinstaubbelastung darzustellen.
Ist allein die Tatsache ausreichend, dass es sich bei der deutschen
Feuerwerksbranche um eine sehr kleine (aber feine) Branche handelt,
die nur einmal im Jahr medienwirksam in Erscheinung tritt, und das zu
einer Zeit, die durch das besinnliche Weihnachtsfest geprägt ist?
Interessanterweise sind uns ähnliche Warnungen, beispielsweise zum
Autoverkehr oder zu anderen Verursachern von Feinstaub (z.B.
Tabakrauch), die in weit höherem Maße gesundheitsschädliches
Feinstaub produzieren, nicht bekannt.



Pressekontakt:
VPI-Verband der pyrotechnischen Industrie
Geschäftsführer: RA Klaus Gotzen
An der Pönt 48
40885 Ratingen

E-Mail: info@feuerwerk-vpi.de
Internet: www.feuerwerk-vpi.de
Tel.: 02102 / 186200 / Fax: 02102 / 186169

Original-Content von: Verband pyrotechnische Industrie (VPI), übermittelt durch news aktuell

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ID: 121862 | Quelle: ots | Datum: 06.12.2018

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