Eine Umfrage legt globale Trends bei der Nutzung von Technologie und sozialen Medien unter NGOs offen

Eine Umfrage legt globale Trends bei der Nutzung von Technologie und sozialen Medien unter NGOs offen

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Public Interest Registry und Nonprofit Tech for Good
veröffentlichen den 3. Jahresbericht 2018 Global NGO Technology
Report

Reston, Virginia (ots/PRNewswire) - Public Interest Registry
(https://pir.org/), der gemeinnützige Betreiber der .org Domain, und
Nonprofit Tech for Good (http://www.nptechforgood.com/)
veröffentlichten heute die Ergebnisse des "2018 Global NGO Technology
Report (http://techreport.ngo/)". Der dritte Jahresbericht
analysiert, wie Nichtregierungsorganisationen (NGOs) weltweit die
Web-, E-Mail- und Mobiltechnologie, Onlinetools zur Mittelbeschaffung
und soziale Medien nutzen sowie die Daten und deren Sicherheit
verwalten.

Der Bericht enthält die wichtigsten Umfrageerkenntnisse von 5.352
antwortenden NGOs aus 164 Ländern in Afrika, Asien, Australien &
Ozeanien, Europa sowie Nord- und Südamerika. Der Bericht gibt
Einblicke in die Online- und Mobilkommunikationswerkzeuge, die von
NGOs weltweit zur Förderung des allgemeinen Bewusstseins, zur
Kommunikation mit den Kernzielgruppen und zur Beschaffung von
Spendengeldern eingesetzt werden, sowie eine Analyse dieser
Onlinetools und Vergleiche der regionalen Nutzung. Neue Erkenntnisse
zeigen in diesem Jahr auch, wie NGOs Datenmanagement- und
Sicherheitssoftware implementieren.

Zu den wichtigen weltweiten Erkenntnissen zählen:

- 92 Prozent der Befragten haben eine Website. Davon sind 87 Prozent
mobiltauglich, eine Steigerung um 9 Prozent gegenüber 2017
- 68 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Organisation die .org
Domain verwendet, im Vergleich zu 8 Prozent, welche die .com Domain
verwenden
- E-Mail dominiert als bevorzugte Form der Kommunikation mit
Spendern: 63 Prozent der Befragten senden regelmäßig E-Mail-Updates
, während 18 Prozent Messaging-Anwendungen nutzen und 15 Prozent
regelmäßig Textnachrichten an Unterstützer senden
- 72 Prozent der Befragten akzeptieren Onlinespenden, eine Steigerung
um 5 Prozent gegenüber 2017
- Zwar sagen 95 Prozent der Befragten, dass soziale Medien wirksam
für die Markenbekanntheit im Internet sind, aber nur 32 Prozent der
NGOs weltweit haben eine schriftliche Strategie für soziale Medien
- Facebook ist die weltweit am meisten genutzte Plattform bei
sozialen Medien und 93 Prozent der Befragten haben eine eigene
Seite, gefolgt von Twitter (77 Prozent) und YouTube (57 Prozent)
- 25 Prozent der NGOs posten täglich auf ihrer Facebook-Seite und 24
Prozent twittern zwei- bis fünfmal täglich, aber 68 Prozent der
NGOs posten weniger als einmal pro Woche auf LinkedIn
- 80 Prozent der NGOs weltweit verlassen sich bei
Desktop-/Laptop-Computern auf das Betriebssystem Microsoft Windows;
bei Smartphones/Tablets wird Google Android weltweit öfter genutzt
als Apple iOS
- Die befragten NGOs gaben an, dass sie die Kommunikation mit den
Spendern mit einer Customer Relationship Management (CRM) Software
verwalten (45 Prozent), 64 Prozent der Befragten nutzen
cloudbasiertes CRM
- Nur 41 Prozent der Befragten weltweit setzen
Verschlüsselungstechnologie zum Schutz von Daten und Kommunikation
ein

"Die Erkenntnisse aus dem Bericht des Jahres 2018 bestätigen, dass
NGOs weltweit den Einsatz von Technologie rasch ausweiten und mit
zunehmender Abhängigkeit von Technologie auch die Anforderungen an
das Datenmanagement und die Sicherheit steigen", sagte Heather
Mansfield, Gründerin von Nonprofit Tech for Good. "Der diesjährige
Bericht bietet erstmals Benchmarks für die Verwaltung und Sicherung
von Daten der Organisation und von Spendern. NGOs hinken in diesem
Bereich dem Privatsektor hinterher und wir hoffen, dass wir durch die
Bereitstellung von Benchmarks die NGOs dazu ermutigen können, ihre
Datenverwaltungs- und Sicherheitspraktiken zu modernisieren."

Zu den wichtigsten Erkenntnissen aus Afrika gehören:

- Nur 74 Prozent der NGOs in Afrika haben eine Website und 87 Prozent
davon sind mobilkompatibel
- Im Vergleich zum weltweiten Durchschnitt nehmen in Afrika weniger
NGOs Spenden online entgegen (55 Prozent)
- WhatsApp ist die beliebteste Messaging-Anwendung für die
Kommunikation mit Spendern (87 Prozent), gefolgt von Facebook
Messenger (52 Prozent) und Viber (4 Prozent)
- Facebook ist der beliebteste Kanal unter den sozialen Medien (85
Prozent), gefolgt von Twitter (62 Prozent) und LinkedIn (39
Prozent)
- Google Android ist das beliebteste Smartphone/Tablet-Betriebssystem
(66 Prozent)

Zu den wichtigsten Erkenntnissen aus Asien gehören:

- Im Vergleich zum weltweiten Durchschnitt haben in Asien weniger der
Befragten eine Website (81 Prozent). Davon sind 86 Prozent
mobilkompatibel
- 56 Prozent der Befragten akzeptieren Onlinespenden, eine Steigerung
um 9 Prozent gegenüber 2017
- WhatsApp ist die beliebteste Messaging-Anwendung für die
Kommunikation mit Spendern (69 Prozent), gefolgt von Facebook
Messenger (52 Prozent) und Viber (9 Prozent)
- 86 Prozent der Befragen in Asien haben eine Facebook-Seite und 62
Prozent ein Twitter-Profil
- In Asien verlassen sich 62 Prozent der NGOs auf Google Android als
Smartphone-/Tablet-Betriebssystem

Zu den wichtigsten Erkenntnissen aus Australien und Ozeanien
gehören:

- 99 Prozent der NGOs in Australien und Ozeanien haben eine Website
und 86 Prozent davon sind mobilkompatibel
- 70 Prozent der NGOs akzeptieren Onlinespenden
- Nur 8 Prozent der NGOs nutzen Messaging-Anwendungen, um mit
Spendern zu kommunizieren; dies ist weltweit der niedrigste
Prozentsatz. 88 Prozent dieser Organisationen nutzen Facebook
Messenger
- Facebook ist der beliebteste Kanal unter den sozialen Medien (94
Prozent), gefolgt von Twitter (73 Prozent) und LinkedIn (57
Prozent)
- In der Region ist Apple iOS mit 45 Prozent das bevorzugte
Smartphone/Tablet-Betriebssystem und 21 Prozent nutzen Google
Android

Zu den wichtigsten Erkenntnissen aus Europa gehören:

- 97 Prozent der NGOs in Europa haben eine Website und 86 Prozent
davon sind mobilkompatibel
- Der Prozentsatz der europäischen NGOs, die Onlinespenden annehmen,
liegt bei 59 Prozent
- Für die Kommunikation mit Unterstützern nutzen nur 17 Prozent der
Befragten in Europa Messaging-Anwendungen, wobei WhatsApp die
beliebteste Anwendung ist (65 Prozent)
- 94 Prozent der Befragen in Europa haben eine Facebook-Seite, 80
Prozent verfügen über ein Twitter-Profil und 58 Prozent über eine
LinkedIn-Seite
- Google Android ist das bevorzugte Smartphone-/Tablet-Betriebssystem
(47 Prozent), gefolgt von Apple iOS (25 Prozent)

Zu den wichtigsten Erkenntnissen aus Nordamerika gehören:

- 98 Prozent der NGOs in Nordamerika haben eine Website. Davon sind
88 Prozent mobilkompatibel
- 86 Prozent der Befragten akzeptieren Onlinespenden
- Nur 10 Prozent der NGOs verwenden Messaging-Anwendungen für die
Kommunikation mit Spendern. Von diesen ist Facebook Messenger die
Plattform der Wahl (68 Prozent), gefolgt von WhatsApp (32 Prozent)
und Snapchat (10 Prozent)
- 97 Prozent der NGOs nutzen Facebook, 85 Prozent Twitter, 63 Prozent
LinkedIn und 61 Prozent Instagram
- 49 Prozent der NGO-Befragten in Nordamerika gaben an, Apple iOS auf
Smartphone/Tablets zu verwenden. Dies ist der höchste gemeldete
Prozentsatz der Nutzung in allen Regionen

Zu den wichtigsten Erkenntnissen aus Südamerika gehören:

- Verglichen mit dem weltweiten Durchschnitt haben weniger
südamerikanische NGOs eine Website (88 Prozent); davon sind 87
Prozent mobilkompatibel
- Auch die Zahl der NGOs, die Onlinespenden annehmen, liegt mit 56
Prozent unter dem weltweiten Durchschnitt (72 Prozent)
- Die Befragten aus Südamerika gaben die höchste Nutzung von
Messaging-Anwendungen für die Kommunikation mit Spendern (40
Prozent) an, wobei die meisten WhatsApp (90 Prozent) verwenden
- Von allen Regionen hat Südamerika die höchste Facebook-Nutzung (98
Prozent) und die niedrigste LinkedIn-Nutzung (41 Prozent); 71
Prozent der NGOs nutzen Twitter, gefolgt von Instagram mit 55
Prozent
- 78 Prozent der NGOs verlassen sich auf Google Android als
Smartphone-/Tablet-Betriebssystem

"Der jährliche Global NGO Technology Report zeigt nicht nur, wie
das Internet Organisationen bei der Kommunikation und Zusammenarbeit
mit Stakeholdern helfen, sondern auch wie es in Verbindung mit
verschiedenen Technologietools als treibende Kraft für Veränderungen
dienen kann", sagte Brian Cute, CEO von Public Interest Registry.
"Dies ist eine wichtige Forschungsinitiative, die Partner aus
verschiedenen Industriezweigen zusammenbringt, um letztendlich
Organisationen auf der ganzen Welt dabei zu unterstützen,
Technologien besser zu verstehen und zu nutzen, die ihnen dabei
helfen können, ihre wichtigen sozialen Aufgaben zu verwirklichen."

Der Global NGO Technology Report wird von verschiedenen globalen
Partnern unterstützt, die NGOs zur Teilnahme an der Umfrage
ermutigen, insbesondere jener in Schwellenländern, um ein
diversifiziertes und ausgewogenes Verständnis dafür zu gewährleisten,
wie NGOs weltweit Technologie nutzen. Zu den Partnern zählen Al
Qasimi Foundation, Arab Foundations Forum, Blackbaud Institute,
CIVICUS, CONCORD Europe, Estudio de Impacto, Greater Public,
Infoxchange, iWith.org, Museu da Pessoa, Nigeria Network if NGOs,
Philanthropy Circuit, Tech Trust und TechSoup. Weitere Informationen
zu den Ergebnissen der Umfrage, zur Methodik und zum Herunterladen
des vollständigen Berichts finden Sie hier:
http://www.techreport.ngo. Der Bericht ist ebenfalls in folgenden
Sprachen verfügbar:

- Arabisch - http://techreport.ngo/ar
- Französisch - http://techreport.ngo/fr
- Portugiesisch - http://techreport.ngo/pt-br
- Spanisch - http://techreport.ngo/es

Informationen zu Public Interest Registry

Public Interest Registry ist eine gemeinnützige Organisation,
welche die Top-Level-Domain .org betreibt, die drittgrößte
"generische" Top-Level-Domain der Welt mit weltweit mehr als 10,3
Millionen registrierten Domainnamen, ebenso wie die .ngo und .ong
Domains sowie die OnGood Community-Website. Public Interest Registry
betreibt außerdem vier internationalisierte Domain-Namen, um die
Verwendung lokaler Sprachen im Internet zu unterstützen und zu
fördern. Public Interest Registry versteht sich als Verfechter von
Zusammenarbeit, Sicherheit und Schutz im Internet und hat es sich zur
Aufgabe gemacht, gemeinnützigen Gemeinschaften weltweit auszubilden
und sie zu befähigen, das Internet effektiver zu nutzen. Dazu
übernimmt die Organisation eine Führungsrolle unter den
Interessengruppen des Internets bei netzpolitischen und anderen
Themen in Zusammenhang mit dem Domainnamensystem. Public Interest
Registry mit Sitz in Reston, Virginia, USA, wurde 2002 von der
Internet Society (internetsociety.org) gegründet.

Informationen zu Nonprofit Tech for Good

Nonprofit Tech for Good ist mit über 100.000 monatlichen Besuchern
und mehr als einer Million Anhängern in den sozialen Netzwerken eine
führende soziale und mobile Medienressource für gemeinnützig tätige
Fachleute. Nonprofit Tech for Good wurde von Heather Mansfield ins
Leben gerufen, wird von ihr verwaltetet und konzentriert sich auf die
Bereitstellung von wertvollen, leicht verständlichen Informationen,
Nachrichten und Ressourcen in Zusammenhang mit gemeinnütziger
Technologie, Onlinekommunikation und mobiler und sozialer
Mittelbeschaffung.



Pressekontakt:
Krystin Williamson, Allison+Partners für Public Interest Registry
pir@allisonpr.com
(619) 342-9383

Original-Content von: Public Interest Registry, übermittelt durch news aktuell

ID: 86437 | Quelle: ots | Datum: 12.02.2018

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