Der Wert der Artenvielfalt: "planet e."-Zweiteiler im ZDF (FOTO) © Bild:  obs/ZDF/Axel Gomille

Der Wert der Artenvielfalt: planet e. -Zweiteiler im ZDF

 
 
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Mainz (ots) -

Über die Folgen des Artensterbens, des massiven Verschwindens von
Pflanzen und Tieren, wird weltweit diskutiert. Wenn Lebensräume
zerstört werden, geht das auch zu Lasten von sauberem Wasser,
fruchtbaren Böden und frischer Luft und damit zulasten dessen, was
Menschen zum Überleben brauchen. Dies zeigt der "planet
e."-Zweiteiler "Der Wert der Artenvielfalt" an den Sonntagen, 11.,
und 18. November 2018, jeweils um 16.30 Uhr im ZDF, an Beispielen aus
Äthiopien und Peru.

Der "planet e."-Zweiteiler von ZDF-Autor Axel Gomille beschäftigt
sich am Sonntag, 11. November 2018, 16.30 Uhr, mit dem artenreichen
Bale-Mountains-Nationalpark im Hochland Äthiopiens. Das knapp 4400
Meter hohe Gebirge ist der größte verbliebene alpine Lebensraum auf
dem afrikanischen Kontinent - viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten
kommen nur noch dort vor. Zugleich entspringen dort mehrere Flüsse -
die Bale-Berge versorgen rund zwölf Millionen Menschen im südlichen
äthiopischen Tiefland, in Somalia und Teilen Kenias ganzjährig mit
Wasser. Doch die Landbevölkerung dringt immer weiter in die Berge vor
- die letzten Flächen mit natürlicher Vegetation werden für Vieh und
Äcker zerstört. Seine Funktion als Wasserspeicher kann das Gebirge
allerdings nur erfüllen, wenn der letzte Wald nicht auch noch
abgeholzt wird. Das Dilemma der Bale-Berge ist das Dilemma Afrikas:
Wenn es nicht gelingt, Ökosysteme mit einer Schlüsselfunktion zu
erhalten, werden die negativen Folgen nicht Tausende, sondern
Millionen Menschen betreffen.

In den Manu-Nationalpark in Peru geht es am Sonntag, 18. November
2018, 16.30 Uhr, im zweiten Teil. Nirgendwo auf der Erde wurden mehr
Arten wildlebender Tiere und Pflanzen dokumentiert als dort -
darunter auch rund zehn Prozent aller weltweit bekannten Vogelarten.
Farbenprächtige Papageien und schillernde Kolibris gehören zu den
bekanntesten Vertretern. Jaguare und Tapire schleichen durch die
Wälder, während Riesenotter und Kaimane in den Gewässern jagen. Der
Manu-Nationalpark in Peru ist größer als Sachsen und überwindet
zwischen den östlichen Ausläufern der Anden und dem Tiefland des
Amazonas eine Höhendifferenz von rund 4000 Metern. Dieser "Hotspot"
der Artenvielfalt wurde bereits vor dreißig Jahren von der UNESCO zum
Weltnaturerbe erklärt.

Am Donnerstag, 29. November 2018, 18.30 Uhr, geht auch das
3sat-Wissenschaftsmagazin "nano" in der monothematischen Ausgabe "Der
Wert der Vielfalt" der Frage nach, wie es heute um die biologische
Vielfalt im Manu-Nationalpark in Peru steht.

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ID: 117312 | Quelle: ots | Datum: 07.11.2018

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