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Westfalenpost: Quote E-Auto

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Hagen (ots) - Der Dieselbetrug ist so wenig zu entschuldigen wie
das Komplott von CDU/CSU/SPD/FDP mit der Autoindustrie gegen
Portemonnaie und Gesundheit der Verbraucher. Es wäre eine bittere
Pointe, wenn ausgerechnet das, was zum Schutz gedacht war, zum
Niedergang der wichtigsten deutschen Branche führen würde - wegen des
Imageverlusts und wegen der Abschottung vor den Erfordernissen der
Zukunft. Doch dass eine Elektromobil-Quote, wie sie von der
EU-Kommission, von vielen Staaten und auch im SPD-geführten
Bundeswirtschaftsministerium erwogen wird, die Probleme lösen kann,
darf man bezweifeln. E-Autos sind nicht so sauber wie ihr Image.
Entscheidend ist, wo der Strom herkommt, unter welchen Bedingungen
Batterien hergestellt werden, wie lange sie halten und wie sie
entsorgt werden. Die Probleme der Reichweite und der
Lademöglichkeiten bleiben so groß wie die Kunden skeptisch: Trotz
Prämie machen in diesem Jahr Stromer weniger als ein Prozent der
Neuzulassungen aus. Dass Politiker besser als Techniker und der Markt
wissen wollen, welche Motoren die zukunftsträchtigsten sind
(vielleicht doch Wasserstoff?), ist gefährlicher Hochmut. Hilfreicher
als neue Quoten wären die Überwachung bestehender Vorschriften und
der Abbau schädlicher Subventionen.



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Original-Content von: Westfalenpost, übermittelt durch news aktuell

ID: 61692 | Quelle: ots | Datum: 07.08.2017

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