Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Forderung nach einer E-Auto-Quote

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Forderung nach einer E-Auto-Quote

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Bielefeld (ots) - Nein, und noch einmal Nein. Die Elektromobilität
ist nicht das Allheilmittel, um die Debatten um CO2, NOx und
Feinstaub zu beenden. Ja, es gibt viele Einsatzgebiete, vor allem der
reine Stadtverkehr, die geradezu ideal für diese Antriebart sind.
Doch zu schlecht ist derzeit noch die Ökobilanz eines Stromers. Das
gilt für die Herstellung der Batterien wie für die Stromerzeugung.
Zudem fehlt es an allen Ecken und Ende an Infrastruktur. Der Wunsch
nach Ladesäulen scheitert oft schon an zu schwachen Zuleitungen.
Solche Argumente zählen angesichts der ausgebrochen Diesel-Hysterie
nicht. Ohne diese Antriebsart aber werden die von der EU vorgegebenen
CO2-Ziele nicht zu erreichen sein. Das jedoch verdrängen Martin
Schulz und andere Teile der SPD. Sie stehen angesichts der
bevorstehenden Wahlen mächtig unter Strom. Anders ist die unsinnige
Forderung nach einer E-Auto-Quote kaum zu erklären. Weitaus wichtiger
als eine solche Quote sind auf politischer Seite das konsequentere
Verhindern von illegalen Tricksereien und Investitionen der Industrie
in tatsächlich zukunftsträchtige Antriebe - wie etwa die
Brennstoffzelle.



Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

ID: 62040 | Quelle: ots | Datum: 11.08.2017

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