CosmosDirekt - Versicherungstipp: Sicherer unterwegs: Zahl der Fahrradhelm-Träger hat sich erhöht ...

Versicherungstipp: Sicherer unterwegs: Zahl der Fahrradhelm-Träger hat sich erhöht

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Saarbrücken (ots) -

- Seit 2015 ist die Zahl der Helmträger unter Radfahrern von 33
auf 44 Prozent gestiegen. Das ergaben forsa-Erhebungen im
Auftrag von CosmosDirekt.(1)(2)
- Ob Landstraße oder dichter Großstadtverkehr: Bernd Kaiser,
Versicherungsexperte bei CosmosDirekt, gibt Radlern Tipps für
eine sichere Fahrt - auch mit Kindern.

Selbst wenn der Fahrradhelm nicht zum Outfit passt: Im Ernstfall
kann er vor schweren Kopfverletzungen schützen. Umso besser, dass
sich der Kopfschutz immer mehr durchsetzt. 44 Prozent der deutschen
Radfahrer tragen regelmäßig einen Helm. Zum Vergleich: Im Jahr 2015
waren es nur 33 Prozent. Das ergab der Vergleich zweier
forsa-Erhebungen im Auftrag von CosmosDirekt. Wie sich Radler im
Straßenverkehr schützen können, erklärt Bernd Kaiser,
Versicherungsexperte bei CosmosDirekt.

Seitenstreifen und Warnweste: Sicher Radeln auf Landstraßen

So idyllisch Landstraßen mit ihren Windungen und Bäumen auch sind,
für Radfahrer können sie schnell gefährlich werden. Autos sind hier
deutlich schneller unterwegs als innerorts. Ist auf der Landstraße
kein Fahrradweg vorhanden, dürfen Radfahrer außerorts den rechten
Seitenstreifen benutzen, außer es werden Fußgänger dadurch behindert.
Sie dürfen aber auch die normale Fahrbahn nutzen, es gelten die
gleichen Regelungen wie innerorts. "Zur eigenen Sicherheit sollten
Radfahrer am rechten Straßenrand fahren und immer eine möglichst
auffällige Bekleidung, etwa eine Warnweste und bei Dunkelheit
reflektierende Kleidung, tragen", sagt Bernd Kaiser.

Straßenbahnschienen und Rechtsabbieger: Gefahren im
Großstadtverkehr

Wer in Großstädten mit dem Rad unterwegs ist, kennt und fürchtet
sie: Straßenbahnschienen. Um nicht in sie hinein zu geraten, sollten
Radfahrer Bahnstrecken nicht parallel, sondern im 90-Grad-Winkel
überqueren. Außerdem ist Vorsicht vor Autos geboten, die rechts
abbiegen. Auch wenn Radfahrer Vorfahrt haben, sollten sie nicht blind
darauf vertrauen. Ein weiteres Gefahrenpotenzial birgt der tote
Winkel. Wer etwa mit einem Lkw vor einer roten Ampel steht, ist
hinter diesem besser aufgehoben als daneben. Trotz aller Vorsicht
kann ein Unfall aber immer passieren. Bernd Kaiser rät daher: "Wer
regelmäßig mit dem Rad unterwegs ist, sollte eine private
Unfallversicherung haben, sie gilt in allen Lebensbereichen. Die
gesetzliche Unfallversicherung übernimmt nur die Kosten für Unfälle,
die auf dem direkten Hin- und Rückweg zur Arbeit, Schule oder Uni
passieren."

Anhänger und Kindersitz: Sicher unterwegs mit Kindern

Gerade im Sommer ist das Fahrrad auch eine praktische
Transport-Lösung für Familien mit kleinen Kindern. Doch dabei gibt es
einiges zu beachten. Im Anhänger etwa dürfen bis zu zwei Kinder, die
nicht älter als sieben Jahre alt sind, mitfahren. Der Fahrer selbst
muss über 16 Jahre alt sein. Während sich der Anhänger ideal für
längere Strecken eignet, bietet sich der Kindersitz auf dem
Gepäckträger für kürzere Wege an. Mit ihm ist der Fahrer flexibler im
Straßenverkehr. Ob Anhänger oder Sitz: Kids müssen Sicherheitsgurt
und Helm tragen.

(1) Repräsentative Umfrage "Fahrrad-Nutzung" des
Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im
April 2017 wurden in Deutschland 1.504 Personen ab 18 Jahren befragt,
darunter 1.113 Fahrradfahrer.

(2) Repräsentative Studie "Fahrradnutzung in Deutschland" des
Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im
März 2015 wurden in Deutschland 1.500 Fahrradfahrer ab 18 Jahren
befragt.

Bei Übernahme des Originaltextes im Web bitten wir um
Quellenangabe:
www.cosmosdirekt.de/versicherungstipp-gefahrenquellen-radfahrer

Informationen rund um CosmosDirekt gibt es im Internet unter:
www.cosmosdirekt.de



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Original-Content von: CosmosDirekt, übermittelt durch news aktuell

ID: 61898 | Quelle: ots | Datum: 10.08.2017

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