Stadtwerke Award - Sechs Stadtwerke qualifizieren sich für den STADTWERKE AWARD 2017 ...

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Sechs Stadtwerke qualifizieren sich für den STADTWERKE AWARD 2017

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Aachen, Köln, Mainz (ots) -

Die Nominierten für die diesjährige Verleihung des STADTWERKE
AWARD 2017 stehen fest. Die Experten-Jury aus Energiewirtschaft,
Politik, Wissenschaft und Medien schickt sechs Konzepte um die
begehrte Auszeichnung "Das Stadtwerk der Zukunft" ins Rennen.
Qualifiziert haben sich: DEW 21, Stadtwerke Crailsheim, Stadtwerke
Emden, Stadtwerk Haßfurt, Stadtwerke Schweinfurt sowie die
Technischen Werke Schussental. Vor der Preisverleihung im Rahmen des
VKU Stadtwerkekongresses am 12. September 2017 in Mainz können auch
die Leser der ZfK - Zeitung für kommunale Wirtschaft ihre Stimme
abgeben und über die Sieger 2017 mitentscheiden.

"Stadtwerke stellen sich neuen Anforderungen und gehen vielerorts
neue Wege, um Daseinsvorsorge modern und zukunftsorientiert zu
interpretieren", stellt Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung
der Stadtwerke-Kooperation Trianel, anlässlich der Nominierung der
diesjährigen STADTWERKE AWARD Anwärter fest. Rund 20 Unternehmen
haben sich mit spannenden Konzepten für den STADTWERKE AWARD 2017
beworben. Sechs Unternehmen hat die zehnköpfige Jury nominiert. Als
elfte Stimme können die Leser der ZfK - Zeitung für kommunale
Wirtschaft über die Gewinner 2017 entscheiden. Die ZfK-Umfrage ist am
Mittwoch, den 12. Juli 2017 gestartet und endet am 26. Juli 2017. Die
Publikumsstimme ist gleichberechtigt zu den einzelnen Stimmen der
Jury. Zur Umfrage: https://www.zfk.de/index.php?id=273

Entscheidende Kriterien für die Auswahl sind die Einbindung in die
Gesamtstrategie eines Unternehmens sowie die Vorbildfunktion für
andere Energieversorger. Die Sieger (1. bis 3. Platz) werden im
Rahmen der Abendveranstaltung des VKU-Stadtwerkekongresses am 12.
September 2017 in Mainz gekürt.

Die Nominierten

Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW 21) setzt mit
einem innovativen Konzept für Nahwärmelösungen in der Dortmunder
Innenstadt auf die aktive Umsetzung der Energiewende im städtischen
Raum und treibt so eine intelligente Wärmewende voran. Dazu baut DEW
21 eine komplett neue Infrastruktur für die Wärmeversorgung auf. Ziel
der Dortmunder ist es, Energieeffizienzsteigerungen sowie die
Sektorkopplung im Strom- und Wärmemarkt voranzutreiben. Das
innovative Infrastrukturprojekt für Nahwärmequartiere vernetzt
unterschiedliche Energiequellen wie regenerative Energien,
großindustrielle Abwärme und Power-to-Heat und interpretiert das
Thema Wärmenetze auf neue Weise.

Während man in Dortmund durch eine neue Infrastruktur einen
Beitrag zum Klimaschutz leistet, setzen die Stadtwerke Crailsheim auf
das Thema energetische Sanierung. Die Stadtwerke verwirklichen ein
ganzheitliches neues Geschäftsmodell für Stadtwerke und verbinden
Klimaschutz mit städtebaulichen sowie sozialen Anforderungen wie
altersgerechtes und energieeffizientes Wohnen. Das von den
Stadtwerken Crailsheim entwickelte ganzheitliche Sanierungsmanagement
beinhaltet eine Modernisierung des Nahwärmenetzes und weiterer
Versorgungsstrukturen und schafft über ein initiiertes
Expertennetzwerk für Sanierungsfragen Möglichkeiten für die regionale
Wirtschaft. Flankiert wird das Sanierungsmanagement der Stadtwerke
Crailsheim durch die Kampagne "Sanier mit mir" und ihrer
Internetpräsenz www.saniermitmir.de

Lebensqualität und ein attraktives Arbeitsumfeld für die Bewohner
der norddeutschen Hafenstadt Emden haben sich die Stadtwerke Emden
zum Ziel gesetzt. Dazu setzen die Stadtwerke Emden gemeinsam mit der
Stadt eine ganzheitliche Digitalisierungs-Roadmap um. Die gesamte
Emdener Energieinfrastruktur wird zu einem intelligenten, rein
regenerativen und weitgehend autarken System umgebaut. Gleichzeitig
wird eine Telekommunikationsinfrastruktur aufgebaut. In Emden geht
die Entwicklung zu einem CO2-neutralen Produktionsstandort einher mit
dem Willen, eine lebenswerte Stadt für die Menschen des 21.
Jahrhundert zu werden. Die Stadtwerke Emden verbinden und beleben die
Themen Digitalisierung und Energiewende und schaffen die Basis für
eine echte Smart City.

Mit der Umsetzung einer Power-to-Gas-Anlage beweist Stadtwerk
Haßfurt seine Zukunftsausrichtung und zeigt die Machbarkeit dieser
Technik auf. Überschüssiger Strom aus den eigenen Wind- und
PV-Anlagen wird für die Herstellung von Brenngas eingesetzt. Das
sogenannte Windgas wird ins Gasnetz eingespeist und ersetzt
konventionelles Gas. Das Windgas (Wasserstoff) wird auch in
Wasserstoff-BHKWs oder Brennstoffzellen zur Rückverstromung
eingesetzt. Zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit lassen die Haßfurter
den Elektrolyseur an den Regelenergiemärkten teilnehmen und haben
einen starken Vertriebspartner zur Vermarktung des Windgases in das
Projekt eingebunden.

Eine starke Zusammenarbeit von Kommune und Versorger beweisen die
Stadtwerke Schweinfurt. In Schweinfurt entsteht auf der
Konversionsfläche "Asken Manor" eine neue Kleinstadt. Hier geht es um
mehr als energetische Sanierung und sozial und demografische
ausgewogene Stadtteilsanierung. Auf der Konversionsfläche werden eine
flächendeckende Glasfaserversorgung aufgebaut, intelligente
Messsysteme implementiert sowie eine öffentliche und private
Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge aufgebaut. Die Anbindung an
den öffentlichen Nahverkehr rundet das Gesamtkonzept ab. Die
Stadtwerke positionieren sich mit ihrem Gesamtkonzept als starke
Partner der Stadt und der Bürger.

Die Technischen Werke Schussental (TWS) beschreiten neue Wege in
der Mitarbeiterbindung und in der Finanzierung von
Erneuerbare-Energien-Projekten. Sie haben die beiden Themen verbunden
und beteiligen ihre Mitarbeiter über Genussrechte mit einer
attraktiven Verzinsung. Das Unternehmen profitiert von einer
verbesserten Eigenkapitalquote und einem geringeren organisatorischen
Aufwand bei der Ausgabe von Genussrechten. Die Mitarbeiter können
sich über Renditen von ca. sieben Prozent freuen und werden vom
Angestellten zum Mitunternehmer. Diese Form von
Mitarbeiter-Genussrechten stellt in der Kommunalwirtschaft ein Novum
dar und zeigt den großen Veränderungswillen von Stadtwerken in Bezug
auf ihre inneren Strukturen.

Weitere Informationen: www.award.stadtwerkekongress.de



Pressekontakt:
Dr. Nadja Thomas, Pressesprecherin, Trianel GmbH
Fon +49 241 413 20-466 | Mobil +49 160 96 37 04 56 |
E-Mail n.thomas@trianel.com

Original-Content von: Stadtwerke Award, übermittelt durch news aktuell

ID: 59942 | Quelle: ots | Datum: 13.07.2017

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