NOZ: NOZ: Clemens Schick sorgt sich um Barcelona

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Osnabrück (ots) - Clemens Schick sorgt sich um Barcelona

Hauptdarsteller der Barcelona-Krimis beklagt das "Unvermögen der
Politik" - Eintritt in die SPD, um die Demokratie zu verteidigen -
Großer Fan von Roadtrips - Gefährliche Sportarten sind ihm verboten

Osnabrück. Schauspieler Clemens Schick, Hauptdarsteller der neuen
Barcelona-Krimis im Ersten, sorgt sich um die Stadt: "Die Zuspitzung
und Eskalation, die da jetzt stattgefunden hat, finde ich schon
erschütternd", sagte er im Interview mit der "Neuen Osnabrücker
Zeitung" (Samstag). Er habe kein Verständnis dafür, "wie Unvermögen
von Politik eine solche Krise sich selbst überlässt und sie dadurch
eskalieren lässt", sagte der 45-Jährige. "Eigentlich kann man doch
überall, wo der Nationalismus gerade propagiert wird, nur sagen:
Erklärt euren Leuten, dass Nationalismus in der heutigen Zeit und
wahrscheinlich noch nie Sinn gemacht hat und nur zu Übel führt."

Doch nicht nur in Spanien, sondern europaweit sieht Schick
bedrohliche Entwicklungen: "Wir müssen als Demokraten wach werden,
aufstehen und unser Leben, so wie es ist, erhalten. Europa ist ein
Rechte-, Werte- und Freiheitsraum und nicht nur ein Wirtschaftsraum.
Einer der großen Fehler, die ich der Politik vorwerfe, ist, dass sie
Europa zu einem reinen Wirtschaftsraum verkommen lässt. Und deshalb
müssen wir als Demokraten wieder lernen zu kämpfen und zu
verteidigen, was uns wichtig ist. Das ist mein Antrieb, aufzustehen
und mich zu engagieren."

Aus diesem Grund sei er im vergangenen Jahr auch in die SPD
eingetreten, sagte der Schauspieler weiter: "Zum gesellschaftlichen
Frieden gehört für mich auch eine gerechte Verteilung des Wohlstands,
das ist für mich sogar die Basis für Frieden in der Gesellschaft. Und
wenn es eine Partei gibt, die das noch im Blick hat, ist das für mich
die SPD. Ein Aspekt, der mir aber auch wichtig war, ist die Tatsache,
dass die SPD als einzige Partei gegen das Ermächtigungsgesetz der
Nazis aufgestanden ist und versucht hat, Widerstand zu leisten."

Privat träumt der 45-Jährige "Fan von Roadtrips" von einer ganz
großen Reise: "Ich fahre gerne Auto, und für mich ist das eine sehr
entspannte Form des Reisens. Deshalb würde ich unglaublich gern mal
die Panamericana von Alaska bis Feuerland fahren. Die alte
Seidenstraße von hier aus hinunterzufahren fände ich auch toll, aber
das ist aus politischen Gründen wahrscheinlich gar nicht mehr
möglich. Überhaupt mag ich alles, was eine gewisse Ruhe mit sich
bringt und wobei man in ein ruhiges Nachdenken verfallen kann.
Deshalb wandere ich auch sehr gerne."

Eher extrem als ruhig mag Schick allerdings die Sportarten, die er
betreibt - doch da sind ihm durch seinen Beruf Grenzen gesetzt: "Ich
habe lange sehr gerne Skydiving gemacht, was ich durch einen Film
kennengelernt hatte. Ich hab auch mal eine Rennlizenz gemacht, aber
wieder abgegeben, weil ich es nicht praktizieren konnte. Denn die
Produzenten eines Films sind natürlich nicht gerade begeistert, wenn
ich ihnen sage, dass ich am Wochenende zum Skydiving gehe oder
Autorennen fahre."



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ID: 69824 | Quelle: ots | Datum: 04.11.2017

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