Moscow Urban Forum - Moscow Urban Forum: Bis 2025 wird die Bevölkerung der größten städtischen Siedlungsgebiete 2 Milliarden Menschen erreichen, die 60 Prozent des globalen BIP produzieren werden ...

Moscow Urban Forum: Bis 2025 wird die Bevölkerung der größten städtischen Siedlungsgebiete 2 Milliarden Menschen erreichen, die 60 Prozent des globalen BIP produzieren werden

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Moskau, Russland (ots/PRNewswire) -

Vom 6. bis 12. Juli hielt Moskau seine internationale
Veranstaltung zu städtischer Entwicklung, Architektur, Wirtschaft und
strategischer Planung ab - das Moscow Urban Forum. Es kamen dazu
mehr als 400 internationale Experten aus 68 Ländern nach Moskau,
darunter Ken Livingstone, früherer Bürgermeister von London, Thomas
Geisel, Bürgermeister von Düsseldorf, Anil Menon, Global President
Smart+Connected Communities bei Cisco, Parag Khanna, Autor des Buches
"Connectography: Mapping the Future of Global Civilization" und viele
andere.

Mehr als 50.000 Besucher nahmen an dem Moscow Urban Forum teil -
einer der größten Veranstaltungen in der modernen Städteplanung -, um
die Herausforderungen von globalen Megastädten zu diskutieren und
innovative Lösungen zu entwickeln.

(Photo:
http://mma.prnewswire.com/media/535017/Moscow_Urban_Forum.jpg )

Das Geschäftsprogramm stand in diesem Jahr unter dem Thema
"Zeitalter der Agglomerationen. Für eine neu durchdachte Weltkarte"
und enthielt Diskussionen zu unter anderem den besten städtischen
Lösungen für intelligente Städte, Ökologie in Metropolen, städtische
Mobilität und städtischen Transport. Die Redner diskutierten die
zunehmend wichtiger werdende Rolle von Megastädten in der Welt.
Bereits heute generieren nur 50 Agglomerationen, in denen 8 % der
Weltbevölkerung leben, fast ein Viertel des weltweiten Wohlstands.
Ken Livingstone, ehemaliger Bürgermeister von London, sagte:

"Als ich geboren wurde, lebten 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung
in großen Städten, heute sind es über 50 %. Die exzessive
Zentralisierung von Agglomeration ist ein großes Hindernis für die
wirtschaftliche Entwicklung riesiger Städte. Die Welt verändert sich
und riesige Städte sind jetzt ein normaler Bestandteil unseres
Lebens. In der Entwicklung von städtischer Agglomeration nehmen nicht
nur Investitionen, sondern auch effektives Management eine wichtige
Rolle ein. Städte sind unsere Zukunft, und gute Bürgermeister stellen
unsere beste Hoffnung für die Zukunft dar."

Neben der wachsenden Bedeutung von Städten standen auch die
Identifizierung von zentralen Wachstumsbereichen und eine Diskussion
einer Strategie für weiteres Wachstum auf der Agenda. Parag Khanna,
Autor des Buches "Connectography: Mapping the Future of Global
Civilization", wies darauf hin, dass Moskau neben Paris und London
eine der drei größten europäischen Agglomerationen ist: "Im Hinblick
auf Konnektivität, was ich für einen der größten Trends für weiteres
Wachstum und zukünftige Nachhaltigkeit dieser Städte halte, sollte
Moskau sich vermutlich als die größte Agglomeration zwischen
Westeuropa, Fernost und Zentralasien verstehen und als ein Vermittler
und ein Verbindungsglied für diese Regionen dienen."

Auch der Moskauer Bürgermeister Sergey Sobyanin drückte seine
Ansicht zur Entwicklung von Megastädten bei seiner
Willkommensansprache zum MUF aus:

"Wir leben in einem Zeitalter eines nie dagewesenen Wachstums in
Städten, das die Entwicklung der Wirtschaft als Ganzes vorantreiben
wird. Jedes Jahr gibt es drei neue Städte von der Größe von Shanghai
oder vier von der Größe von New York. Bis 2025 wird die Bevölkerung
der größten städtischen Siedlungsgebiete 2 Milliarden Menschen
erreichen, die 60 Prozent des globalen BIP produzieren werden."

Auf dem Form wurde zu verschiedenen Anlässen auch das Konzept der
"intelligenten Stadt" besprochen. Die Experten diskutierten, was
IT-Technologien der Zukunft sind, wie die Sammlung und Analyse von
Big Data die Lebensqualität verbessert und wie die Attraktivität des
öffentlichen Verkehrs in globalen Megastädten verbessert werden kann.
Die Sprecher hoben hervor, dass die intelligente Stadt eine
erforderliche Infrastruktur zu Beginn ihrer Entwicklung haben muss:
"Es geht nicht um Technologien. Technologien kommen erst später als
ein Instrument für bestehende Infrastruktur ins Spiel. Doch der
Schwerpunkt liegt auf den Herausforderungen und dem Bedarf der
Bürger", kommentierte Francesca Bria, Chief Technology and Digital
Innovation Officer, Stadtverwaltung Barcelona.

Der Key Account Manager bei RTA Dubai Joseph Salem unterstützte
diesen Punkt, dass Mobilität in Städten von verbraucherorientiertem
Bedarf vorangetrieben wird: "Es interessiert einen Kunden
mittlerweile nicht mehr, wie er von A nach B kommt. Was ihn
interessiert, ist das Erlebnis: schnell, zuverlässig und sicher. Was
wir also erschaffen müssen, ist ein besonderes Ökosystem, eine
intelligente Stadt, was ein neuer Trend ist, der sich auf der ganzen
Welt abzeichnet. Ich sehe mittlerweile viele Städte - Moskau, Dubai,
Paris -, die diese Richtung einschlagen."

Im Vorfeld des Moscow Urban Forum stellte PwC außerdem eine Studie
mit dem Titel The Future is Coming: Cities Readiness Rating vor, in
der globale Großstädte auf ihre Bereitschaft untersucht werden,
technologieorientierte Lösungen n verschiedensten Sektoren zu
übernehmen, wie in der Gesundheitsversorgung, Bildung, Sicherheit,
Tourismus und Kultur, Transport, Wirtschaft, Versorgung, städtische
Entwicklung und Bürgerengagement. Die Top 5 sind Singapur, London,
Shanghai, New York und Moskau.

Das Moscow Urban Forum ist eine jährliche internationale Konferenz
zu städtischer Entwicklung, Architektur, Wirtschaft und strategischer
Planung in Städten. Das erste Forum dieser Art wurde 2011 abgehalten.
2016 brachte es 17.000 Menschen zusammen, darunter Teilnehmer aus 42
Ländern.



Pressekontakt:
Nagibina@m-p.ru
+7(916)447-08-33

Original-Content von: Moscow Urban Forum, übermittelt durch news aktuell

ID: 59961 | Quelle: ots | Datum: 13.07.2017

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