ZDF - Mensch Trump! : ZDFzeit -Doku über den US-Präsidenten ...

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"Mensch Trump!": "ZDFzeit"-Doku über den US-Präsidenten

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Mainz (ots) -

Bei jedem seiner Auftritte hält die Welt den Atem an: Wen wird
Donald Trump als Nächstes beleidigen, bedrohen oder feuern? Ein Jahr
nach seiner Wahl zum mächtigsten Mann der Welt nähert sich "ZDFzeit"
am Dienstag, 7. November 2017, 20.15 Uhr, in "Mensch Trump! -
Provokateur, Populist, Präsident" dem Menschen hinter der
Medienfassade: Was treibt Trump persönlich an? Welche Menschen und
welche Ereignisse haben ihn geprägt? Die Dokumentation beleuchtet die
bisherige Amtszeit des 45. US-Präsidenten. Was ist geblieben von
Trumps vollmundigem Versprechen, Amerika "wieder groß" zu machen? Was
hat er erreicht, wo ist er gescheitert? Und: Was lässt sich aus den
Erfahrungen des vergangenen Jahres für die Zukunft ableiten?

Im Präsidentschaftswahlkampf punktete Trump mit rassistischen und
sexistischen Tönen. Damals dachten viele, er werde als Präsident
gemäßigter auftreten. Doch als in Charlottesville Ultra-Rechte
aufmarschierten und einer von ihnen mit einem Auto in eine Gruppe von
Gegendemonstranten fuhr, zögerte Donald Trump, sich von Neo-Nazis in
seinem Land zu distanzieren. Versteht er sich überhaupt als Präsident
aller Amerikaner? Wie vorurteilsbeladen ist der - behütet und im
Wohlstand aufgewachsene - Nachkomme deutscher Einwanderer?

Als Oberbefehlshaber der größten Militärmacht der Erde steht der
Polit-Neuling vor der Aufgabe, große Konflikte zu meistern. Sein
Beraterstab strotzt nur so vor hochrangigen Ex-Militärs, doch Trump
setzt sich gern über Ratschläge seiner Berater hinweg. Ein
Sicherheitsrisiko?

In der Dokumentation der ZDF-Autoren Philipp Müller und Ines Trams
zeichnen Gegner und Befürworter ein vielschichtiges Bild des 45.
Präsidenten der USA. So sagt dessen ehemaliger außenpolitischer
Berater Sebastian Gorka: "Donald Trump sieht seine Aufgabe nicht
darin, sich um die Welt zu kümmern. Eine nationale Regierung ist ja
kein Wohlfahrtsverband. Warum für ihn amerikanische Interessen an
erster Stelle stehen? Weil er Präsident der USA ist." Und
Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) sagt: "Das eigene Land zu
dem einzigen Messstab für internationale Politik zu machen, das ist
keine geeignete Idee für die Weltordnung von heute und von morgen.
'Amerika first, Germany first, Frankreich first, China first,
Russland first' - das kann eigentlich nur schief gehen."

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ID: 69731 | Quelle: ots | Datum: 03.11.2017

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