ZDF - Lebensgefahr trotz Prüfplakette? : ZDFzoom über TÜV und Co. ...

© Bild:  obs/ZDF/Kai Schulten

"Lebensgefahr trotz Prüfplakette?": "ZDFzoom" über TÜV und Co.

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Mainz (ots) -

Ist die Hauptuntersuchung noch zeitgemäß für moderne Fahrzeuge und
ihre elektronischen Sicherheitssysteme? Oder sind in Deutschland
viele unsichere Pkw unterwegs, obwohl ihnen die Plakette erteilt
wurde? "ZDFzoom" geht am Mittwoch, 8. November 2017, 22.45 Uhr, der
Frage nach: "Lebensgefahr trotz Prüfplakette? Warum TÜV und Co.
versagen".

Jeder Pkw muss im Schnitt alle zwei Jahre die Hauptuntersuchung
(HU) bestehen - den TÜV, wie es im Volksmund heißt. Kritiker meinen,
die Hauptuntersuchung sei ein analoger Dinosaurier. Denn wie steht es
dabei um die Überprüfung von Antiblockiersystem ABS,
Antischleudersystem ESP, Airbags oder den kleinen Helfern wie
Spurhalteassistent, automatisches Notbremssystem und
Abstandstempomat?

Seit 1961 gibt es die Prüfplakette auf dem Nummernschild, die
anzeigt, wann die nächste HU ansteht. Bei dem Sicherheitscheck wird
penibel geprüft, ob Bremsbeläge noch sicher sind, die Beleuchtung
funktioniert oder tragende Teile durchgerostet sind. Auch das
Fahrwerk und die Lenkung werden geprüft. Zudem wird ausgelesen, ob
die Fahrzeugelektronik Fehler diagnostiziert und gespeichert hat.
Doch inzwischen hat die Digitalisierung des gesamten Fahrzeugs aus
modernen Kfz rollende Computer mit zahlreichen Sensoren, kleinen
Kameras und Steuergeräten gemacht. Sogenannte Fahrassistenzsysteme
greifen immer öfter und automatisiert ins Fahren ein und haben mehr
mit Hochleistungsrechnern und Computernetzwerken gemein. Sicherheit
durch die Hauptuntersuchung kann bei diesen modernen Fahrzeugen nur
gewährleistet werden, wenn auch die modernen elektronischen Systeme
auf ihre sichere Funktion geprüft werden - unabhängig von den
Kfz-Herstellern und der Pkw-Selbstdiagnose.

"ZDFzoom"-Autor Joachim Ottmer macht sich auf Spurensuche: Wird
ausreichend geprüft? Halten die gesetzlichen Vorschriften mit der
Entwicklung in der Automobilbranche Schritt? Sind Prüfgesellschaften
wie TÜV, Dekra, GTÜ, KÜS und Co. tatsächlich in der Lage, auch die
elektronischen Sicherheitseinrichtungen moderner Autos ausreichend
auf ihre Funktionen oder auch nur auf ihr bloßes Vorhandensein zu
überprüfen? Um das herauszufinden versucht er mit einem technisch und
elektronisch manipulierten Fahrzeug die Hauptuntersuchung zu
bestehen. Dabei stellt er bei der Qualität der HU erhebliche Mängel
fest. Dies betrifft vor allem die tatsächliche Überprüfung moderner
sicherheitsrelevanter Systeme. Selbst das Fehlen eines Airbags blieb
bei der HU unentdeckt. Aber auch Fehler am elektronisch geregelten
ABS und ESP oder an Radarsensoren wurden nicht gefunden.

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ID: 70049 | Quelle: ots | Datum: 06.11.2017

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