Stallergenes Greer - Erste Evidenzdaten aus der Versorgungsforschung zeigen den langfristigen Nutzen von sublingualer Immuntherapie bei der Behandlung von allergischer Rhinitis und Potential zur Prävention von allergischem Asthma ...

Erste Evidenzdaten aus der Versorgungsforschung zeigen den langfristigen Nutzen von sublingualer Immuntherapie bei der Behandlung von allergischer Rhinitis und Potential zur Prävention von allergischem Asthma

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- Die allergische Rhinitis ist ein weit verbreiteter, chronischer
und oft zu gesundheitlichen Einschränkungen führender Zustand, an dem
weltweit ca. 500 Millionen Menschen leiden (1) und bei denen ein
erhöhtes Risiko zur Entwicklung eines allergischen Asthmas besteht.
(2,3,4,5)

- Eine an mehr als 74.000 Patienten in Deutschland durchgeführte,
retrospektive Analyse, die kürzlich in der renommierten
Fachzeitschrift Allergy(6) veröffentlicht wurde, zeigt, dass die
Behandlung mit Gräserpollen SLIT (sublinguale Immuntherapie) helfen
kann, allergische Rhinitis zu kontrollieren und dass sie das Risiko
des Entstehens und Fortschreitens von allergischem Asthma reduzieren
könnte.

- Die Daten zeigen ebenfalls, dass Patienten, die auch mit
ORALAIR® Tabletten von Stallergenes Greer für gräserpolleninduzierte
allergische Rhinitis behandelt wurden, verglichen mit Patienten, die
eine symptomatische Behandlung erhielten, eine größere
Symptomreduktion erfuhren, in einem Zeitraum bis zu 6 Jahren nach
Beendigung der Therapie.

London (ots/PRNewswire) - Stallergenes Greer, ein
biopharmazeutisches Unternehmen, das auf die Behandlung von
Atemwegsallergien spezialisiert ist, gab heute die Ergebnisse einer
Real World Evidence (RWE)-Studie über die langfristige Wirksamkeit
der Behandlung mit sublingualer Immuntherapie (SLIT) mit Gräserpollen
im Vergleich zu symptomatischer Therapie bekannt. Es handelt sich um
die erste Studie, die auf Daten aus acht Jahren basiert und die
langfristige Wirksamkeit von SLIT-Tabletten nachweisen sollte,
einschließlich der ORALAIR® Tablette von Stallergenes Greer. Die
Ergebnisse der Studie zeigen, dass SLIT Gräserpollen-Tabletten die
Kontrolle von allergischer Rhinitis signifikant verbesserten und dass
sie, im Vergleich zu symptomatischer Behandlung, eine präventive
Wirkung auf das Einsetzen von allergischem Asthma und dessen
Verschlechterung haben könnten. Hervorzuheben ist, dass die
SLIT-Behandlung mit dem Rückgang des relativen Risikos der
Entwicklung von Asthma während der Behandlungsperiode um ~30 Prozent
und dem Rückgang des relativen Risikos in der Nachbeobachtungszeit um
~40 Prozent assoziiert war.

Die Daten wurden in der renommierten Fachzeitschrift Allergy im
Mai 2017 veröffentlicht und in dieser Woche auf dem Jahreskongress
der Europäischen Akademie für Allergologie und klinische Immunologie
(EAACI (http://www.eaaci.org/images/article_editors/12907/Annonce_Pre
sse-2305.png)) in Helsinki, Finnland, vorgestellt. Die Studie, eine
retrospektive Analyse einer Datenbank mit 74.126 Patienten in
Deutschland, ist die erste ihrer Art im Bereich der SLIT
Gräserpollentherapie und ergänzt den wissenschaftlichen Nachweis des
Nutzens der Allergenimmuntherapie (AIT) zur Kontrolle von
allergischer Rhinitis und der potenziellen Verhinderung von
allergischem Asthma. AIT ist eine krankheitsmodifizierende
Allergiebehandlung, die das Immunsystem über die Toleranz auf
Allergene beeinflusst. Sie kann von Ärzten durch Injektion (subkutan)
oder zu Hause in Form von flüssigen Formulierungen oder Tabletten
(sublingual) durchgeführt werden.

"Die Studie bestärkt den langfristigen Nutzen der Immuntherapie
zur Behandlung von Allergien im Vergleich mit symptomatischen
Behandlungen, z. B. mit Antihistaminika oder Kortikosteroiden, die
Patienten, die an Allergien leiden, nur vorübergehende Linderung
bieten", sagte Professor Wahn, Klinik für Pädiatrische Pneumologie
und Immunologie an der Charité Universitätsmedizin in Berlin, der die
Daten am EAACI-Kongress präsentierte. "Die gesundheitlichen
Auswirkungen von allergischer Rhinitis werden oft unterschätzt und
sie können zu allergischem Asthma führen. Vorzeitige, richtige
Behandlung kann das Einsetzen und die Entwicklung der Erkrankung
potenziell verhindern."

"Die Daten der Studie sind ein weiterer Beweis dafür, dass die
Tablettenformulierung eine wirksame immuntherapeutische
Behandlungsmöglichkeit von Patienten ist, die sublinguale
Verabreichung gegenüber Injektionen vorziehen", sagte Fereydoun
Firouz, Chairman und CEO von Stallergenes Greer. "Als einer der
Weltmarktführer arbeiten wir an einem umfassenden Programm zur
Erfassung von Daten aus der Praxis aus verschiedenen Ländern, um
unser Wissen zu vertiefen und um zu verstehen, wie sich die
Behandlungspraxis in der realen Welt auf die Patientenergebnisse
auswirkt."

"Angesichts von mehr als 74.000 Patienten in dem Datensatz, ist
das Design dieser retrospektiven Analyse belastbar genug, um
aussagekräftige Rückschlüsse auf die bevorzugte Verwendung von
Immuntherapie zur Behandlung von Allergien gegenüber symptomatischen
Behandlungen ziehen zu können", sagte Professor Stefan Zielen, Leiter
Allergologie, Pneumologie und Mukoviszidose der Klinik für Kinder-
und Jugendmedizin am Universitäts-Klinikum Frankfurt der Goethe
Universität, der die Daten gemeinsam mit Professor Wahn am EAACI
Kongress präsentierte. "Deutschland ist vielen Ländern beim Einsatz
der Allergenimmuntherapie und Patientenzugang voran. Wir freuen uns
auf Daten aus anderen Ländern, um die Erkenntnisse weiter zu
vertiefen."

ERGEBNISSE DER STUDIE

Nach Beendigung der SLIT ging die Verwendung von
antisymptomatischen Präparaten gegen allergische Rhinitis in der
SLIT-Gruppe, verglichen mit dem Zeitraum vor SLIT-Behandlung
(p

ID: 56357 | Quelle: ots | Datum: 19.06.2017

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