Eachtling, Tauernroggen und Almmarzipan: Der Geschmack des Salzburger Lungaus

Eachtling, Tauernroggen und Almmarzipan: Der Geschmack des Salzburger Lungaus

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St. Michael im Lungau (ots) - Es gibt Regionen in den Alpen, die
es geschafft haben, ihren ursprünglichen Charakter zu bewahren.
Regionen, wo Familienrezepte und lokale Schmankerl alle Foodtrends
überdauern, wo ehrliche heimische Produkte mit Herzblut erzeugt und
vor Ort veredelt werden, wo man seit Generationen dem Rhythmus der
Natur folgt. Im Süden des SalzburgerLandes findet man solch ein
seltenes Juwel - die Ferienregion Salzburger Lungau verspricht mit
dem Gütesiegel "Österreichische Genussregion" einen Sommerurlaub, der
sprichwörtlich auf der Zunge zergeht.

Zusätzlich zu den alpinen Gipfeln können Urlauber hier im
Salzburger Lungau kulinarische Höhepunkte erklimmen: In der
ursprünglichen, als Unesco Bioshpärenpark ausgezeichneten Natur der
Niederen Tauern und der Nockberge erntet man die Früchte der Natur
direkt und unmittelbar, so wie früher. Andreas Kaiser, der
Geschäftsführer des Lungauer Saatzucht- und Saatbauvereins erklärt im
Interview, was es mit den berühmten Lungauer Kartoffeln, den
sogenannten Eachtling, auf sich hat und warum das Lungauer
Almmarzipan auch heute noch das Wandern von Bergsee zu Bergsee
versüßt.

Zwtl.: So schmeckt der Salzburger Lungau

"Bei den Eachtling ist es wie beim Wein, man schmeckt die
Beschaffenheit des Bodens, auf dem die Pflanze wächst, die Intensität
der Sonneneinstrahlung bei Süd-, Ost- oder Hanglage und auch die
Seehöhe spielt eine große Rolle, " erklärt Andreas Kaiser, der
Geschäftsführer des Saatzuchtsvereins des Salzburger Lungaus. "Wir
sind davon überzeugt, all diese Besonderheiten unserer Gegend
schlagen sich in unseren Naturprodukten wieder. Der Salzburger Lungau
liegt im Durchschnitt auf über 1000 m Seehöhe. So sind die Eachtling
hier ganz anderen Witterungen ausgesetzt. Im Winter haben wir viel
Schnee und im Sommer zählen wir zu den sonnenreichsten Gebieten in
ganz Österreich. Der Eachtling mag es trocken, da kommt ihm die
geringe Niederschlagsmenge hier ganz Recht. Und vom hervorragenden
Geschmack kann sich jeder Urlauber selbst überzeugen. Ganz Österreich
liebt unsere Eachtling. Man könnte sogar sagen, der Eachtling ist
identitätsstiftend für den Salzburger Lungau. In einer modernen
schnelllebigen, globalisierten Welt, sind wir stolz darauf, ein
echtes Stück Heimat auf dem Teller zu haben und daraus hervorragende
traditionelle sowie moderne Gerichte für unsere Gäste zu zaubern.",
schwärmt Andreas Kaiser, der bereits seit seiner Jugend
leidenschaftlich Eachtling züchtet.

Zwtl.: Bio-Qualität statt Quantität

Beim Anbau der Eachtling spiele die Menge eine untergeordnete
Rolle - Qualität, Geschmack und der Verzicht auf chemische
Pflanzenschutzmittel stehe klar im Vordergrund, berichtet Andreas
Kaiser und rechnet vor: "80 Prozent der hier produzierten 1000 Tonnen
werden biologisch angebaut. Von den 400 Tonnen Speisekartoffeln wird
ein Drittel direkt in der Region vermarktet, die anderen zwei Drittel
gehen an das restliche Österreich. Weitere 400 Tonnen setzen wir als
Saatgut selbst wieder ein und die restlichen 200 Tonnen sind
Futtermittel für die landwirtschaftlichen Betriebe der Region."

Zwtl.: Süßes Almgold

"Erklärtes Ziel unseres Saatgutvereins ist es, alte Sorten zu
erhalten, die sonst in Vergessenheit geraten würden. Bei der Gründung
1946 waren besonders robuste Saatgutsorten von Interesse, die gut an
das hiesige Klima angepasst waren. Damals gab es Engpässe bei
winterharten Roggensorten, so entstand die Idee, den alten
Tauernroggen wieder aufleben zu lassen", beschreibt der
Saatgut-Experte. Das Tauernroggenmehl ist neben Butterschmalz die
Hauptzutat für den geschichtsträchtigen Gaumenschmeichler Lungauer
Almmarzipan, auch Rahmkoch genannt. Zusammen mit Ei, Rosinen, Zimt
und Anis entsteht eine süße Köstlichkeit, die früher hart arbeitende
Almbauern mit genügend Energie und Kalorien für ihr kräftezehrendes
Tagwerk versorgte. Heute stärkt es Urlauber für die aussichtsreichen
Wanderungen zu einem der 60 Bergseen der Region.

Zwtl.: Köstliche Wanderungen zurück zu den Wurzeln

"Heutzutage stellen wir bei den Verbrauchern vermehrt ein Umdenken
fest. Regionale, saisonale und biologische Lebensmittel rücken wieder
in den Vordergrund", erklärt Andreas Kaiser. Auch dafür ist der
Salzburger Lungau Geheimtipp und Vorreiter gleichzeitig. Die Via
Culinaria ist im wahrsten Sinne des Wortes ein "kostbarer"
Genusswegweiser für die kulinarischen Gipfel des Salzburger Lungaus.
Von Marmeladen-Magie über selbst gebrannten Schnaps bis hin zur
Haubenküche finden Gourmets hier viel Leidenschaft und Können rund
ums Essen, Trinken und Genießen. Mit Herzblut und Engagement werden
so aus heimischen Produkten erstklassige Spezialitäten zubereitet.

Wer im Urlaub bei seinen Wanderungen und Biketouren den Geschmack
der authentischen alpinen Küche inmitten einer vielfältigen
Landschaft aus Almwiesen, Wäldern, Bergen und Seen erleben möchte,
der kann sich diese im Salzburger Lungau auf der Zunge zergehen
lassen.

[Videodownload und Einbindungsdetails]
(https://www.apa-ots-video.at/video/9931b0500ebf495eb1b0500ebfd95e31)

Video(s) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM /
Originalvideo-Service sowie im OTS-Videoarchiv unter
http://video.ots.at

Rückfragehinweis:
FEUER & FLAMME. DIE AGENTUR
info@fufda.de
www.fufda.de

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/5158/aom

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ID: 61790 | Quelle: ots | Datum: 09.08.2017

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