Deutsche AIDS-Hilfe - Deutsche AIDS-Hilfe startet Social-Media-Kampagne gegen rechts ...

Deutsche AIDS-Hilfe startet Social-Media-Kampagne gegen rechts

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Berlin (ots) - Prominente und Aktivist_innen machen sich stark für
Vielfalt und Respekt / Auf dem Spiel stehen Grundrechte und
Gesundheit vieler Menschen / Botschaft zur Bundestagswahl: Wer nicht
wählt, stärkt die Rechtspopulisten

"Vielfalt gegen rechte Einfalt" - unter diesem Titel hat die
Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) heute eine Social-Media-Kampagne für eine
offene Gesellschaft gestartet. Mit dabei: die ehemalige
Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth, der Comic-Zeichner
Ralf König, Rapperin Sookee und zahlreiche weitere Menschen, die für
Vielfalt und Respekt eintreten.

Bis zur Bundestagswahl werden sie Gesicht zeigen und Stellung
beziehen. Ihr gemeinsamer Appell: "Setz dein Zeichen. Für ein
respektvolles Miteinander". Ihre Statements werden ab heute
veröffentlicht in den Social-Media-Kanälen der Deutschen AIDS-Hilfe
und ihrer Kampagne ICH WEISS WAS ICH TU für schwule und bisexuelle
Männer.

Immer mehr rechtspopulistische Anfeindungen

Die DAH geht in die Offensive gegen rechts, weil aus dem Erstarken
populistischer Kräfte eine große Gefahr für die offene Gesellschaft,
die Grundrechte und das Wohlbefinden vieler Menschen erwächst - und
damit auch für die Grundlagen der HIV/Aids-Prävention. Auch die
Deutsche AIDS-Hilfe erlebt in ihrer Arbeit - vor allem in den
Sozialen Medien - immer mehr Anfeindungen.

Dazu sagt Manuel Izdebski vom Vorstand der Deutschen AIDS-Hilfe:

"Wenn Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung, ihrer
geschlechtlichen Identität oder ihrer Herkunft abgewertet werden,
müssen wir widersprechen. Ausgrenzung und Diskriminierung machen
krank. Aidshilfe-Arbeit hat immer das Ziel, Menschen stark und
selbstbewusst zu machen - das ist auch eine wichtige Grundlage, um
auf die eigene Gesundheit achten zu können."

Zielgruppen der Deutschen AIDS-Hilfe besonders gefährdet

Es sind gerade die Zielgruppen der Deutschen AIDS-Hilfe, die durch
das Erstarken rechter populistischer Kräfte besonders gefährdet sind:
Schwule Männer und alle anderen Mitglieder der LSBTI*-Community,
Drogen konsumierende Menschen, Migrant_innen, Sexarbeiter_innen und
Inhaftierte.

Die Protagonist_innen der Kampagne machen in ihren Statements
deutlich, was auf dem Spiel steht: das Grundrecht auf freie
Entfaltung der Persönlichkeit und der Grundwert individueller
Freiheit. Sie alle eint dabei eine Botschaft: Lasst uns unserer
Stimme Gewicht verleihen!

Wer nicht wählt, wählt rechts

"Es ist Fakt: Wer nicht wählt, stärkt die Rechten. Wer ein
respektvolles Miteinander möchte, sollte darum unbedingt zur Wahl
gehen", betont DAH-Vorstand Manuel Izdebski. "Wir alle können mit
unserem Kreuz ein Zeichen für Vielfalt, Offenheit und Respekt
setzen!"

Vielfalt für alle

Bereits im Mai hat die Deutsche AIDS-Hilfe gemeinsam mit
zahlreichen LSBTI*-Organisationen unter dem Motto "Die Vielfalt ist
ein sicherer Ort für alle" einen Appell zum Schutz von Recht und
Freiheit veröffentlicht (https://vielfalt-fuer-alle-2017.org/).

LSBTI* steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* sowie
viele weitere Menschen, die anders sind oder leben, als die
vorherrschende Geschlechter-Norm es fordert.

Deutsche AIDS-Hilfe auf Facebook:
www.facebook.com/deutscheaidshilfe

Twitter: https://twitter.com/Dt_AIDS_Hilfe

ICH WEISS WAS ICH TU auf Facebook:
www.facebook.com/ICH.WEISS.WAS.ICH.TU

Alle veröffentlichten Beiträge der Kampagne:
#VielfaltGegenRechteEinfalt

Weitere Materialien:
https://magazin.hiv/2017/08/09/vielfalt-gegen-rechte-einfalt/

Interview mit DAH-Vorstand Manuel Izdebski:
https://magazin.hiv/2017/08/09/rechtspopulismus-und-hiv-praevention/



Pressekontakt:
Deutsche AIDS-Hilfe
Holger Wicht
Pressesprecher
Tel. (030) 69 00 87 - 16
holger.wicht@dah.aidshilfe.de
www.aidshilfe.de

Original-Content von: Deutsche AIDS-Hilfe, übermittelt durch news aktuell

ID: 61848 | Quelle: ots | Datum: 09.08.2017

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