Brand: Tag des inhaftierten Schriftstellers mahnt zu fortwährendem Einsatz für die Meinungsfreiheit

Brand: Tag des inhaftierten Schriftstellers mahnt zu fortwährendem Einsatz für die Meinungsfreiheit

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Berlin (ots) - PEN erinnert an Schriftsteller im Gefängnis

Die internationale Schriftstellervereinigung PEN erinnert am
morgigen Tag des inhaftierten Schriftstellers (Mittwoch) an Autoren
in aller Welt, die wegen ihrer Texte scharfen Repressionen ausgesetzt
sind. Dazu erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Menschenrechte
und humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Brand:

"Der von der internationalen Schriftstellervereinigung PEN
initiierte Tag des inhaftierten Schriftstellers ist eine Mahnung an
die Weltgemeinschaft: Das Recht auf freie Meinungsäußerung muss
fortwährend verteidigt werden, denn nur steter Tropfen höhlt den
Stein.

Eine Unterdrückung der Meinungsfreiheit darf nirgendwo akzeptiert
werden. Umso mehr ist es die Pflicht derjenigen, die diese Freiheit
genießen, das Wort für die Unfreien zu erheben. Sie müssen andere in
ihrem mühevollen Kampf für die Menschenrechte unterstützen. Dies gilt
insbesondere für Schriftsteller, die sich als Vordenker der Freiheit
verstehen und in dieser Funktion unverzichtbar für jede Gesellschaft
sind.

Aktuell stellen wir in zahlreichen Regionen der Welt einen
dramatischen Trend zu autoritären Herrschaftsformen fest. In solchen
Staaten schrumpfen die Handlungsspielräume der Zivilgesellschaft. Die
fünf vom PEN ausgewählten Autoren aus der Türkei, Vietnam,
Äquatorialguinea, Honduras und Syrien, denen dieser Gedenktag
gewidmet ist, stehen beispielhaft für die vielen, die nur deshalb,
weil sie ihr Recht auf Meinungsfreiheit wahrnehmen, tagtäglich
scharfen Repressionen ausgesetzt sind oder gar getötet werden."

Hintergrund:

Die fünf Autoren, an deren Schicksal in diesem Jahr anlässlich des
"Tages des inhaftierten Schriftstellers" besonders erinnert wird,
sind die türkische Journalistin und Künstlerin Zehra Dogan, die
vietnamesische Bloggerin Nguyen Ngoc Nhu Quynh, der Karikaturist
Ramón Esono Ebalé aus Äquatorialguinea, der Journalist,
Menschenrechtsaktivist und Mitbegründer des PEN in Honduras, Cesario
Alejandro Félix Padilla Figueroa, sowie die syrische
Menschenrechtsaktivistin, Bloggerin und Schriftstellerin Razan
Zaitouneh.



Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
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Telefon: (030) 227-52360
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ID: 71712 | Quelle: ots | Datum: 14.11.2017

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