bayme vbm - Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber - Ausbildungsrekord in Bayerns Metall- und Elektroindustrie bestätigt / Für 2018 Stabilität auf Spitzenniveau erwartet / Brossardt: Übernahmequoten nochmals verbessert ...

Ausbildungsrekord in Bayerns Metall- und Elektroindustrie bestätigt / Für 2018 Stabilität auf Spitzenniveau erwartet / Brossardt: "Übernahmequoten nochmals verbessert"

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München (ots) - Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber
bayme vbm rechnen für das Ausbildungsjahr 2017 mit 15.200 neu
abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Im Vergleich zum Vorjahr
entspricht dies einer Steigerung von rund 2,2 Prozent. Das geht aus
der aktuellen M+E Ausbildungsumfrage hervor. Bertram Brossardt, bayme
vbm Hauptgeschäftsführer, betont: "Damit erreichen wir 2017 erneut
ein Rekordniveau. Für 2018 gehen wir davon aus, dass sich die
Ausbildung in der M+E Industrie in Bayern auf einem gleichbleibend
hohen Level befinden wird."

Die Übernahmesituation in bayerischen M+E Unternehmen ist
weiterhin exzellent. 93 Prozent der Betriebe übernehmen ihre Azubis.
Über 50 Prozent werden sofort unbefristet und knapp 43 Prozent
befristet beziehungsweise zunächst befristet übernommen. "Für 2018
planen rund 98 Prozent, ihre Auszubildenden zu übernehmen. Diese hohe
Übernahmequote zeugt von dem großen Bedarf und Willen der
Unternehmen, ihre ausgelernten Azubis weiter zu beschäftigen", so der
Hauptgeschäftsführer. Als Grund für die Nichtbesetzung von Stellen
gaben 38,5 Prozent der Unternehmen, die 2017 einen Rückgang der
abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Vergleich zum Vorjahr
verzeichneten, an, keine geeigneten Bewerber gefunden zu haben. 15,4
Prozent konnten Ausbildungsplätze nicht besetzen, weil es zu wenige
Bewerber gab. 19,2 Prozent erklärten, dass sie Absagen nicht mehr
nachbesetzen konnten. Brossardt: "Das zeigt: Die bayerischen M+E
Unternehmen wollen noch mehr Lehrstellen besetzen."

Mit rund 49 Prozent kommt fast die Hälfte der Azubis in der M+E
Industrie von der Realschule. Die Absolventen der Mittelschulen
machen insgesamt rund 30 Prozent aus. Zusammen stellen die beiden
Absolventengruppen knapp 80 Prozent der Azubis in M+E Betrieben.
Brossardt: "Die Absolventen der Mittel- und Realschulen bilden das
Rückgrat unserer bayerischen M+E Industrie. Aber auch die Zahl der
Azubis mit Abitur nimmt zu und hat mit 21 Prozent ein hohes Level
erreicht."

Aus der aktuellen Ausbildungsumfrage in den bayme vbm
Mitgliedsunternehmen ging außerdem hervor, dass die
Qualitätssicherung in der Ausbildung eine wichtige Rolle spielt. Über
dreiviertel der Unternehmen nutzen Instrumente zur Sicherung der
Qualität in der Ausbildung.



Pressekontakt:
Kontakt: Eva Schirmbeck, Tel. 089-551 78-375,
E-Mail: eva.schirmbeck@ibw-bayern.de

Original-Content von: bayme vbm - Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber, übermittelt durch news aktuell

ID: 61657 | Quelle: ots | Datum: 07.08.2017

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